Wahl
Sven Schär wechselte von der Bauverwaltung zur Kirche

Sven Schär heisst der neue Verwalter der Reformierten Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach.

Andreas Toggweiler
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Von links: Sven Schär (neuer Verwalter), Präsident Martin Joss und Ruedi Köhli (bisheriger Verwalter).

Von links: Sven Schär (neuer Verwalter), Präsident Martin Joss und Ruedi Köhli (bisheriger Verwalter).

Oliver Menge

Der Kirchgemeinderat hat Sven Schär (33) zum neuen Kirchgemeindeverwalter/Kirchgemeindeschreiber gewählt. Er tritt am 1. August 2017 die Nachfolge des langjährigen Verwalters, Ruedi Köhli, an. Sven Schär ist in Grenchen aufgewachsen, besuchte dort die Schulen und absolvierte in der Folge eine Lehre als Kaufmännischer Angestellter bei der Stadtverwaltung Grenchen.

Im Anschluss an die dreijährige Lehre absolvierte Sven Schär vorerst die Kaufmännische Berufsmaturität. Anschliessend unter anderem die juristische Grundausbildung für Nichtjuristen, das Certificate of Advanced Studies (CAS) öffentliches Gemeinwesen Grundlagen und das CAS öffentliches Gemeinwesen Gemeindeverwalter an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Während mehr als fünf Jahren arbeitete Schär als Kaufmännischer Angestellter bei einer Flugschule auf dem Flughafen Grenchen. 2010 trat er in die Dienste der Baudirektion der Stadt Grenchen, wo er zurzeit als Leiter Zentrale Dienste tätig ist.

«Es ist vor allem die Vielseitigkeit der Aufgaben, die mich interessiert», erklärt Schär. Hier könne er auch sein erworbenes Fachwissen als Gemeindeverwalter einsetzen. Laut Kirchgemeinde-Präsident Martin Joss gab es für den Job sieben Bewerbungen, wobei zwei Kandidaten in die nähere Auswahl kamen.

Sven Schärs Freizeit war schon während der Schulzeit von Musik geprägt. So ist es auch heute noch. Er spielt nämlich als Klarinettist in der Stadtmusik Grenchen und auch in anderen Formationen mit.

Im August geht Ruedi Köhli in Pension, nach 36 Jahren als Verwalter der Kirchgemeinde. Er wird noch die Durchführung der Kirchgemeindewahlen begleiten und Schär einarbeiten, der bis im Ende Juni in den Diensten der Stadt bleibt. (at.)