Bettlachberg
Super Puma birgt Wrackteile des abgestürzten Segelflugzeuges

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Das auseinandergebrochene Segelflugzeug nach dem Absturz in der Region des Bettlacherbergs.
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Einen Tag nach dem Absturz birgt ein Super Puma die Wrackteile
Flugunfall an Wandfluh

Das auseinandergebrochene Segelflugzeug nach dem Absturz in der Region des Bettlacherbergs.

Kantonspolizei Solothurn

Ein Super Puma der Schweizer Armee barg am Montagnachmittag in einem steilen Waldstück unterhalb der Wandfluh Wrackteile des Segelflugzeuges, welches am Sonntagnachmittag abgestützt war. Der Pilot war wohl so nah an der Felswand vorbei geflogen, dass er dabei die Stromleitung touchierte. Danach brach ein Flügel ab und das Flugzeug kollidierte mit der Felswand.

«Mir haben ihn fliegen gesehen und auch wie er rein und abgestürzt ist», sagt Markus Lerch, der Pächter Berggasthaus Bettlachberg, gegenüber TeleM1. «Wie es ausschaute, berührte der Pilot die Stromleitung. Durch den Aufprall hörte man den Knall.» Ein Gast alarmierte daraufhin die Rettungskräfte.

Ein Rega-Helikopter rettete den noch ansprechbaren Piloten und brachte ihn in ein Spital. Laut Mediensprecherin Astrid Bucher habe der Pilot selbständig aus dem Flugzeug hinaussteigen können. Zudem sei früh bekannt gewesen, dass sich nur der Pilot an Bord der Maschine befand.

Der Pilot kommt laut Informationen von TeleM1 aus der Region und gehört zur Segelfluggruppe Solothurn. Dort will man sich zum Unfall nicht äussern.

Der Flugunfall wird von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST untersucht. Die Kantonspolizei sucht Zeugen. (ldu)