Stiftung Museum Grenchen

Stiftungspräsident tritt auf Ende Jahr zurück

Alfred Fasnacht 2009 bei einer Ansprache.

Alfred Fasnacht 2009 bei einer Ansprache.

Alfred Fasnacht tritt nach acht Jahren als Präsident der Stiftung Museum Grenchen auf Ende Jahr zurück. Es sei Zeit, einen Wechsel einzuleiten, so Fasnacht.

Im Herbst 2005 trat Alfred Fasnacht sein Amt als Präsident der Stiftung Museum Grenchen an. Obwohl er mit seiner Frau und seinem Sohn in Kehrsatz wohnt, ist er mit seiner Geburtsstadt Grenchen eng verbunden. Bekannt war er bei seinem Amtsantritt für seine Arbeiten rund um die Burg Grenchen sowie für die Aufarbeitung der Geschichte der Tunnelarbeitersiedlung Tripoli und den Geschehnissen während des Generalstreiks 1918 in Grenchen. Zusammen mit seinem Team legte er auch eine solide Basis zu den 50er-Jahren und ihrem Zeitgeist.

«Nach acht intensiven Jahren an der Spitze der Stiftung ist es an der Zeit, einen Wechsel einzuleiten», erklärt Alfred Fasnacht zu seinem Rücktritt. Er möchte nun auch vermehrt seinen Ruhestand geniessen. «Aber ich werde mich weiter für die Geschichte der Stadt und Region Grenchen einsetzen.

In die Amtszeit von Alfred Fasnacht fällt vor allem der Um- und Ausbau des Kultur-Historischen Museums, die Neuausrichtung der Museumstätigkeit und die Erneuerung der Gesamtausstellung im Jahr 2009. Die Besucherzahlen, die sich mehr als verdoppelt haben, belegen, dass die Neuerungen positiv aufgenommen wurden.

Als Nachfolger für das Präsidium schlägt der Stiftungsrat den Stiftungsträgern Lukas Walter vor. Seit acht Jahren amtet er als Vizepräsident der Stiftung und leitet MUSESOL, den Museumsverbund des Kantons Solothurn.

Aus dem Stiftungsrat tritt auch Jörg Erzer zurück. Er vertrat die Stadt Grenchen seit über zehn Jahren im Stiftungsrat. Die Vertretung der Museums-Gesellschaft hat sich in den letzten Monaten ebenfalls erneuert. Neu sind Xavier Fabregas und Aaron Müller im Stiftungsrat. Als weitere Stiftungsräte amtieren René Inderkummen und Salome Moser. (mgt)

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