Grenchen

Stiftung Schmelzi feiert im nächsten Jahr das 20-Jahr-Jubiläum

Das Wohnheim Schmelzi in Grenchen feiert Jubiläum.

Das Wohnheim Schmelzi in Grenchen feiert Jubiläum.

2011 wurde der Verein Schmelzi aufgelöst und eine Stiftung gegründet. 2016 feiert das «Schmelzi» sein 20-Jahr-Jubiläum. Das einst auf die Betreuung von 16 Menschen ausgerichtete Wohnheim ist zwischenzeitlich zu einer grossen Institution gewachsen.

«Wir sind in einem ständigen Wandel», sagt Stiftungspräsident Lukas Bäumle, «und müssen uns deshalb immer weiter entwickeln.»

Für das Jubiläumsjahr nimmt sich die heute nicht mehr wegzudenkende Institution für die Wiedereingliederung von Menschen mit psychosozialen Einschränkungen einiges vor. «Wir haben nach wie vor den wichtigen Auftrag, unsere Arbeit bekannter zu machen.»

In den vergangenen Jahren konnte das Angebot ständig ausgebaut werden. «In Fachkreisen haben wir uns zwischenzeitlich einen sehr guten Ruf geschaffen», so Bäumle.

Personelle Verstärkung

Bereits in den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden – auch im Blick auf das Jubiläumsjahr – weitere wichtige Eckpfeiler eingeschlagen bzw. realisiert. Der Stiftungsrat wurde mit der Bielerin Astrid Frischknecht (Organisationsberatung) und Charlotte Froelicher (Verwaltungsrätin, Bellach) weiter verstärkt.

Neue Website, neuer Flyer

Im Kommunikationsbereich hat die Stiftung Schmelzi ihrer Website ein Facelifting verpasst und Anfang Jahr einen neuen Flyer für die Stiftung herausgegeben. «Wir tun Gutes und müssen auch immer mehr davon sprechen», sagt Stiftungsratspräsident Lukas Bäumler. Dieses Jahr soll die Kommunikation verstärkt betrieben werden. «Die Entwicklung der Stiftung in den letzten 20 Jahren ist mehr als erstaunlich. Unsere Arbeit für die Allgemeinheit müssen wir nicht verstecken», so Bäumle abschliessend.

Das Angebot

Die Stiftung Schmelzi betreut heute in verschiedenen Wohn- und Tagesstrukturangeboten durchschnittlich 160 Personen an mittlerweile sechs verschiedenen Standorten in Grenchen und einer Aussenstelle in Zuchwil. In vier verschiedenen Tagesstätten wird den Klientinnen und Klienten eine Tagesstruktur mit einer sinnvollen Tätigkeit geboten, die ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten entspricht. Das Angebot der Tagesstätten richtet sich zum Teil auch an externe Kunden. In erster Linie dienen sie aber dem Unterhalt und der Erweiterung der Infrastruktur an den verschiedenen Standorten. (mgt)

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