Grenchen
Stiftung Schmelzi erhält Besuch aus Polen

Drei polnische Delegationen, bestehend aus Mitarbeitenden in Pflegeberufen und Politikern aus der polnischen Stadt Kielce, haben im Rahmen einer Studienvisite auch Institutionen in Grenchen besucht.

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Die polnische Delegation vor der Stiftung Schmelzi. Ganz links Stadtpräsident François Scheidegger, ganz rechts Stiftungsratspräsident Lukas Bäumle (hinten) und Institutionsleiter Guido Studer.

Die polnische Delegation vor der Stiftung Schmelzi. Ganz links Stadtpräsident François Scheidegger, ganz rechts Stiftungsratspräsident Lukas Bäumle (hinten) und Institutionsleiter Guido Studer.

Joseph Weibel

Lukas Bäumle, Stiftungsratspräsident der Stiftung Schmelzi, hat eine ehrenvolle Aufgabe «gefasst». Er begleitet drei polnische Delegationen auf einer Studientour durch verschiedene soziale Institutionen in der Nordwestschweiz.

Als Stiftungsratspräsident des «Schmelzi» sei es für ihn natürlich naheliegend, dass auch Grenchner Institutionen ins Programm eingebaut worden sind, sagt Bäumle. Im Gegensatz zur Schweiz werden in Polen vor allem gemischte soziale Institutionen geführt.

Das heisst, Menschen mit physischen und psychischen Defekten werden gemeinsam betreut. Aus der jeweils einwöchigen Studienreise sollen unter anderem entsprechende Kenntnisse gezogen werden, um künftig auch in Polen gezieltere Hilfe im sozialen Bereich anbieten zu können.

Stiftungen Schmelzi und Rodania

Letzte Woche war bereits eine zweite Delegation nach Grenchen gekommen und liess sich über die Institutionen Stiftung Schmelzi und später die Stiftung Rodania informieren. In der Stiftung richtete Stadtpräsident François Scheidegger einige Grussworte an die Delegation, die vorwiegend aus Mitarbeitenden in Pflegeberufen sowie Politikern bestand.

Für ihn würden die beiden Grenchner Institutionen einen ganz wichtigen Beitrag in unserer Gesellschaft leisten, sagte Scheidegger. Er stellte die Stadt Grenchen vor und kam natürlich unter anderem auch auf die für die Stadt bedeutsame Uhrenindustrie zu sprechen.

Von der DEZA unterstützt

Der Besuch in der Schweiz findet im Rahmen einer Studienvisite statt, die von der DEZA, der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, organisiert wurde. Die DEZA leistet einen Beitrag in die Entwicklung von sozialen Institutionen in der polnischen Stadt Kielce in der Nähe von Krakau. Diese Region ist auf Unterstützung dringend angewiesen. Der Studienbesuch in der Schweiz wurde im Rahmen dieses Beitrags finanziert.

Die dritte Gruppe ist am Montag eingetroffen. Im Rahmen dieser Studienvisite stand unter anderem auch das Pflegezentrum Sunnepark in Grenchen auf dem Programm sowie weitere Besuche der beiden Stiftungen Schmelzi und Rodania. (jwg)