Grenchen
Stadtweibel nahm eine Nase voll

Der Werkhof Grenchen wurde während eines Tages von Stadtweibel Daniel Allemann und Rechnungswesen-Leiter Roland Derendinger unterstützt: die beiden begleiteten die Kehrichtabfuhr.

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Stadtweibel Dani Allemann (vorne)mit Werkhof-Mitarbeiter Roland Lüdi.

Stadtweibel Dani Allemann (vorne)mit Werkhof-Mitarbeiter Roland Lüdi.

Zur Verfügung gestellt

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit Abfall, sondern auch die städtischen Angestellten. Am vergangenen Freitag erhielt der Werkhof Verstärkung von zwei Aushilfen aus dem Hotel de Ville, die sonst am Schreibtisch oder am Kopierapparat anzutreffen sind: Stadtweibel Daniel Allemann und Roland Derendinger (Leiter Rechnungswesen) gingen einen Tag lang der Kehrichtabfuhr zur Hand.

«Bei der Aktion ging es uns darum, die Arbeit der Werkhof-Mitarbeiter kennen zu lernen und damit auch Wertschätzung auszudrücken für das, was sie tun», berichtet Allemann nach seinem Schnuppertag, für den er extra freigenommen habe. Er war auf der nördlichen Tour zusammen mit den Werkhof-Mitarbeitern Peter Lipp und Roland Lüdi unterwegs. Roland Derendinger war mit Kurt Güggi und Patrick Gisiger auf Achse bzw. auf dem Trittbrett. «Sie waren sehr freundlich zu uns und haben uns Greenhorns unterstützt», so Allemann weiter.

«Ein Mega-Chrampf»

43 Tonnen Abfall haben die beiden Touren an diesem Tag in der Stadt eingesammelt und zur Kebag-Verladestation gebracht. «Es war ein Mega-Chrampf, ich hatte am nächsten Tag mächtig Muskelkater», berichtet der Stadtweibel, der sonst eher Papierstösse wälzt. Doch für die Werkhof-Mitarbeiter sei dies Alltag. «Chapeau vor ihrer Arbeit, die manchmal nicht sehr angenehm ist.» So richtig «gruusig» sei es geruchsmässig jeweils bei der Grünabfuhr. «Das blieb uns zum Glück erspart», so Allemann erleichtert.

Dem Vernehmen nach will demnächst auch der Stapi beim Werkhof einmal selber Hand anlegen. «Auch er wird hoffentlich wie wir nicht geschont», lacht Allemann. (at.)