In einer Medienmitteilung reagiert Stadtpräsident Boris Banga auf den Artikel im Grenchner Tagblatt von Dienstag. Banga distanziert sich von den im Artikel bemängelten Punkten zur Optik und Ausführung des Industriegebäudes, welche die Swatch 2012 eröffnen will. «Die Stadt Grenchen entnimmt dem oben erwähnten Zeitungsartikel mit einem gewissen Erstaunen, dass die Zifferblattfabrik in Grenchen von der Stadtbehörde in allgemeiner Form und hinter vorgehaltener Hand bemängelt werde», heisst es in der Mitteilung.

Einige kritische Bemerkungen

Tatsache sei, dass während des Baubewilligungsverfahren und bis zur Erteilung der Baubewilligung in der Bau-, Planungs- und Umweltkommission (Bapluk) das Projekt diskutiert wurde und tatsächlich einige kritische Bemerkungen geäussert wurden.

Allerdings sei die Angelegenheit inzwischen abgeschlossen. «Der Stadtbaumeister hatte gewisse Anregungen und Fragen an den Architekten und an die Bauherrenvertreter weitergeleitet und zur Diskussion gestellt. An einer gemeinsamen Sitzung vom 3. Oktober 2011 konnten die wesentlichen Fragen geklärt werden», heisst es.

Weiter: Solche Diskussionen gehörten in Anbetracht der nicht alltäglichen Projektgrösse zum Bewilligungsprozess. «Für die Stadt war die Diskussion mit der Erteilung der Baubewilligung abgeschlossen und erledigt. Weshalb nun die Presse die Fragen neu thematisiert, ist nicht verständlich, zumal die Stadt das Projekt immer vollumfänglich unterstützt hat.» Auch die Swatch hat übrigens inzwischen auf den Artikel reagiert, allerdings nicht direkt an die Presse, sondern an die betroffenen Stadtabteilungen. (fup)