Die Stadt Grenchen strebt einen Fusionsprozess der vier Grenchner Fussballvereine an und hat zu diesem Zweck die Mediatorin Valesca Zaugg als Projektleiterin eingesetzt. In einer Medienmitteilung hält die Stadt jetzt fest, wie sie sich das Vorgehen vorstellt.

Insbesondere bekräftigt sie als Eigentümerin der Fussballinfrastruktur schon früher formulierte Bedingungen: «Jene Fussballvereine, die sich in einem Fusions- oder Kooperationsvertrag zusammenschliessen (Koordination der Infrastruktur und Unterhalt, Juniorengruppierung etc.) können die städtische Fussballinfrastruktur zu den vereinbarten Bedingungen nutzen. Vereine, welche sich nicht am Projekt beteiligen, werden für die Nutzung der Fussballinfrastruktur nur in 2. Priorität berücksichtigt», heisst es unmissverständlich in einer Mitteilung.

Es sei gleichzeitig klar, dass ein Zusammengehen der Fussballvereine «aufgrund hohen Koordinationsaufwands vereinsintern wie auch mit diversen Abklärungen beim Fussballverband eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen kann», schreibt die Stadt weiter. Als Zeithorizont nennt sie denn auch eine Frist von «drei bis fünf Jahren».

In bisherigen Gesprächen mit dem Stadtpräsidenten sei eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit «primär im Juniorenbereich» zum Ausdruck gekommen. Über eine Fusion sei man «bereit zu diskutieren.» (at.)