Uhrencup
Stadt Grenchen: «FCG-Kreise gefährden Unesco-Traditionserbe»

Die Stadt Grenchen versteht den Entscheid der Uhrencup-Organisatoren, das Turnier nicht mehr durchführen zu wollen. Sie übt aber Kritik am Vorgehen des FC Grenchen.

Drucken
Teilen
Grosser Publikumsaufmarsch am Uhrencup in Grenchen (im Bild die Partie YB – West Ham von 2011).

Grosser Publikumsaufmarsch am Uhrencup in Grenchen (im Bild die Partie YB – West Ham von 2011).

Oliver Menge

Die Stadt Grenchen zeigt in einer Mitteilung «grosses Verständnis für die – zumindest momentane – Unlust der Uhrencup-Verantwortlichen, wieder einen Uhrencup zu organisieren.» Das Vorgehen aus FCG-Kreisen offenbare «Respektlosigkeit gegen ehrenamtlich sehr engagierte, verdiente Fussballfreunde».

Die Stadt bedauert die Belastung und Rufschädigung, welcher das Uhrencup-OK durch die Klage ausgesetzt war. Vor dem diesjährigen Uhrencup habe die Stadt auf Wunsch des FCG vermittelt und zuhanden des FCG Vorteile ausgehandelt. Aus unerklärlichen Gründen habe der FCG die Vereinbarung nicht unterschrieben.

Er habe damit «viel Goodwill der Stadt und viel Geld verspielt». Der über 50-jährige Uhrencup als Unesco-Erbe Lebendiger Traditionen sei durch FCG-Kreise massiv gefährdet worden. (rrg)

Aktuelle Nachrichten