Grenchen
Sonderregime in Sportwochen: Die Kinder können im Bergrestaurant an die Wärme

Am Montag nehmen die Skilifte auf dem Grenchenberg ihren täglichen Betrieb für die Sportwochen auf. Die Stadtpolizei führt ein Sonderregime für Kinder ein.

Andreas Toggweiler
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Der neue Skilift auf dem Grenchenberg.

Der neue Skilift auf dem Grenchenberg.

Oliver Menge

«Wenn die Kinder schon Ferien haben und quasi nichts unternehmen können, wollen wir ihnen die Möglichkeit zum Skifahren geben», erklärt Christoph Rauber, Chef der Grenchner Skilifte. Am Montag ab Mittag nehmen die beiden Lifte auf dem Grenchenberg ihren täglichen Betrieb während der beiden Sportferienwochen auf. Auch die Skischulen können mit dem Unterricht beginnen. Es gelten die einschlägigen Coronamassnahmen für Skigebiete.

Und dazu zusätzlich eine Spezialregelung für die Schulkinder: «Ich will mit einem klaren Konzept in Rücksprache mit dem Untergrenchenberg die Situation soweit unter Kontrolle bringen, dass die Schulkinder einen Rückzugsort haben, ein Erholen möglich ist und die Hygienevorschriften, vor allem bezüglich Toilettengang eingehalten werden können», erklärt Stadtpolizeikommandant Christian Ambühl, Stabschef im städtischen Sonderstab Corona. «Der Schnee soll möglichst weiss bleiben und nicht gelb sein, weil es keine Toiletten gibt.»

Aufwärmen ja, aber nur für Kinder

Die Gaststube des Restaurants Untergrenchenberg wird den Schulkindern zwecks Aufwärmen und/oder einer kleinen Verpflegung zur Verfügung gestellt. Zutritt haben nur Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. Es gelten die gleichen Abstandsregeln wie für Erwachsene bzw. in einer Kantine. Es dürfen sich maximal 30 Kinder in der Räumlichkeit aufhalten.

Diese Anzahl lehnt sich gemäss Ambühl an die Ausnahmeregel des Bundes für spezielle Anlässe an. Den Kindern dürfen zum Kantinen-Preis Tee «Pommes» verkauft werden. Das Personal hat die Schutzmassnahmen einzuhalten (Maskentragpflicht). Entsprechend seien die Hygienemassnahmen beim Verkauf (Anstehen), der Herausgabe und die regelmässigen Reinigung der Tische umzusetzen. Dieses Regime gilt für die Zeit von 10 Uhr bis 17 Uhr.

Weiterhin Take away

Die Takeaway-Lösung für die Bevölkerung welche bereits in Betrieb ist, werde gemäss den geltenden Massnahmen des Bundes und des Kantons Solothurn weiterhin erlaubt: Die Tische (ohne Stühle) können, bei genügendem Abstand, stehen gelassen werden, um der Kundschaft die Möglichkeit zu bieten, das Gekaufte zu konsumieren. «Damit kann verhindert werden, dass der Abfall überall verteilt und im Anschluss durch Personal unter Kontaminationsgefahr eingesammelt werden muss», erklärt Ambühl. Entsprechend seien bei der Terrasse Abfallkübel bereit zu stellen. Die WC-Anlagen sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

Ambühl betont, dass die Massnahmen mit Unterberg-Wirtin Vreni Schneider abgesprochen sind. Eine Lösung sei auch gefunden worden für die BGU-Buschauffeure, welche während der Sportwochen täglich mehrmals auf den Grenchenberg fahren, sowie die Mitarbeitenden des Skilifts. Ein vom Gastbetrieb abgetrennter Raum gilt als Kantine und dient zum Aufwärmen bzw. Verpflegen des Personals. Es dürfen sich nur maximal drei Personen gleichzeitig (Pächterin ausgenommen) in der Kantine aufhalten. Die Kantine darf nur von Personal im Dienst benutzt werden.

Laut Ambühl wird auch der Einbahnverkehr auf der Bergstrasse aufgrund des Regen Busverkehrs bis Ende der Sportwochen täglich angewandt.

Öffnungszeiten Skilift unter www.grenchentourismus.ch