Man merkte: Die beiden wortgewandten Medienleute bewegten sich im Scheinwerferlicht wie zu Hause. Buchli: «So einen Salontisch wie hier habe ich auch...» In der Tat ging es in dem mehr als einstündigen Gespräch um ganz persönliche Dinge, Biographisches, Vorlieben und Abneigungen. Sie sei schon als Kind offen und kontaktfreudig gewesen und erinnere sich an ihren ersten «Bühnenauftritt» als Maria in einem Krippenspiel durchaus, sagte Buchli.

Als Frau in einer Männerdomäne

Sie habe aber als Jugendliche nicht vom Journalistenberuf geträumt. Die Laufbahn habe sich so ergeben. Sport sei zuhause allerdings immer ein Thema gewesen, zum Beispiel in der Mädchenriege. Später war Buchli auch erfolgreiche Unihockey-Spielerin.

In der fast 100-köpfigen Sportredaktion von SRF musste sie sich ihren Platz erkämpfen. «Man spürt schon, dass es eine Männerdomäne ist und man unter erhöhter Beobachtung steht.» Das Publikum neige dazu, Frauen die Fachkompetenz abzusprechen, auch bei kleinen Fehlern. «Das würde man einem Mann eher verzeihen.» Weitere Themen waren Sportler als schwierige Interviewpartner - Buchlis krassester Fall: Skifahrer Bode Miller - oder stressige Live-Situationen. Buchli outete sich zudem als passionierte Sängerin, verzichtete aber leider auf eine Kostprobe. Kinder seien für sie (noch) kein Thema, sagte die 34-Jährige. Dafür nutzt sie fleissig Social Media, insbesondere Twitter (@SteffiBuchli; das GT twittert übrigens unter @azGrenchen).
270 Personen folgten Einladung zum Kundenanlass der BMW-Garage und verweilten anschliessend am Apéro Riche. (at.)