Die bevorstehende Generalversammlung des Spitex-Vereins ist bereits die 21. seit der Gründung der Organisation. In seinem aktuellen Jahresbericht nimmt Präsident Rolf Dysli Stellung zu verschiedenen drängenden Fragen.

Grundsätzlich stellt er im Bericht fest: «Der Spitex-Verein Grenchen, eine Institution unserer Stadt, die nicht mehr wegzudenken ist.» Seine vielleicht grösste Sorge ist die «negative Entwicklung» des Mitgliederbestandes.

Betrugen die Mitgliederbeiträge 2012 noch 45 000 Franken, gingen im Berichtsjahr 2013 nur noch 42 000 Franken ein. Damit setzt sich ein negativer Trend leider fort. Rolf Dysli wünscht sich, dass die Grenchnerinnen und Grenchner hinter der Spitex stehen und sie mit ihren Jahresbeiträgen unterstützen.

Stadt zahlt 0,7 Mio. Fr.

Die Gesamteinnahmen betragen 2,821 Mio. Franken. In diesem Betrag ist auch die Leistung der Stadt in der Höhe von 0,7 Mio. erfasst. Die grösste Einnahme, nämlich 1,770 Mio. Franken, resultiert aus den Kerndienstleistungen.

Die Personalaufwendungen beliefen sich im Berichtsjahr auf 2,304 Mio. Weitere 0,450 Mio. entfielen auf die Sparte Sach- und Transportaufwand und schliesslich konnten 66 500 Franken abgeschrieben werden, sodass das Betriebsergebnis gerade auf eine Null fiel.

«Spitex ist ein KMU»

In seinem Jahresbericht stellte Präsident Rolf Dysli fest, dass die Spitex Grenchen heute ein KMU sei und entsprechend handeln müsse. Er wünscht sich, dass der Staat die gleichen Auflagen punkto Aus- und Weiterbildung, die er den Spitex-Vereinen macht, auch für private Spitex-Anbieter als verbindlich erklärt. Nur dann könne man von «gleich langen Spiessen» reden. Zum Jahresbericht gehört auch das Leitbild und die beiden Jubilarinnen Ruth Steinmann und Judith Hauerter, die beide seit 20 Jahren in der Spitex Grenchen arbeiten. Die Spitex ist eine Organisation von Grenchnerinnen und Grenchnern, die hilft, dass Kranke und Betagte so lange als möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben können. (rww)

GV Spitex-Verein Grenchen: Montag, 28. April, um 19 Uhr im Zwinglisaal.