Regierungsrat

Spital Grenchen bekommt grünes Licht für Pflegezentrum

Die Sunnepark Grenchen AG baut auf dem Spitalareal Grenchen ein Pflegezentrum und rund 100 altersgerechte Wohnungen. Der Regierungsrat überlässt der Betreibergesellschaft das nötige Grundstück im 100-jährigen Baurecht.

Ebenfalls sollen die Betreiber den Bettentrakt des Spitals im Stockwerkeigentum erhalten, entschied der Regierungsrat am Montag. Die Solothurner Spitäler AG (soH) wird parallel zum Pflegeheim ein Gesundheitszentrum führen.

Spätestens Mitte nächsten Jahres soll mit den Umbauarbeiten für das Pflegezentrum mit Demenzabteilung begonnen werden. «Ich bin froh, dass der Weg frei ist», sagt Willi Gyger, Verwaltungsratspräsident der Sunnepark AG und der Solviva AG. «Nun können wir unsere Pläne umsetzen.» Nebst der Erstellung des Pflegezentrums und der neuen, altersgerechten Wohnungen wird die Sunnepark AG auf dem Nordareal gemeinsam mit einem Partner ein Weiterbildungszentrum für Pflegeberufe erstellen.

Der Kanton behält Mitspracherecht und bleibt weiterhin Grundeigentümer des gesamten Spitalareals. 69 Prozent der Spitalliegenschaften bleiben beim Kanton, 31 Prozent übernimmt die Sunnepark Grenchen AG.

60 neue Arbeitsplätze

Die Gesamtinvestitionen werden von der Sunnepark AG auf 25 bis 30 Mio. Franken geschätzt. Sie hat sich verpflichtet, rund 60 neue Arbeitsplätze zu schaffen. In dem kommenden Tagen wird das stationäre Angebot der soH nach Solothurn verlegt, ab 1. November wird der Standort Grenchen als Gesundheitszentrum geführt. Verschiedene Fachärzte bieten Sprechstunden an: Neu ist das Angebot der Nephrologie (Nierenheilkunde) und Endokrinologie/Diabetologie.

Der gynäkologische Bereich wird ausgebaut. In der Urologie wird die ambulante Sprechstundentätigkeit per Januar 2012 starten. Hausarzt Peter Schlup führt seine Praxis in den Räumlichkeiten des Gesundheitszentrums weiter. Sämtliche bisherigen Angebote wie Orthopädie und Physiotherapie werden ebenfalls aufrechterhalten. (fup)

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