Im Kultur-Historischen Museum Grenchen startet am 17. August 2018 die neue Sonderausstellung «Die verdrängte Tragödie – Der Generalstreik in Grenchen». Die Sonderausstellung schildert die Ereignisse während des Landesstreiks 1918 im Ort, die Vorgeschichte der regionalen Streiks, die Rolle des Ordnungsdiensts der Armee sowie die Folgen des Generalstreiks für die Region und die Schweiz.

Die Vernissage findet am Freitag um 19.00 Uhr im Kultur-Historischen Museum statt. Es sprechen Stiftungsratspräsident Lukas Walter, Museumsleiterin Angela Kummer sowie der Historiker Peter Heim. Anschliessend gibt es ein Apéro und eine freie Ausstellungsbesichtigung, schreibt das Museum in einer Medienmitteilung.

Das Rahmenprogramm umfasst öffentliche Ausstellungsführungen, Stadtführungen zu den Originalschauplätzen, eine Lesung und drei Vortragsabende von renommierten Historikern sowie szenische Führungen durch das Stadtzentrum. Für Kinder und Familien finden Kindernachmittage und Familienführungen statt. Schulklassen der Oberstufe stehen stufengerechte Führungen und Workshops zur Auswahl. 

Das Neue Museum Biel, das Museum Altes Zeughaus, das Historische und das Kunstmuseum Olten sowie das Theater 1918.CH in Olten befassen sich ebenfalls mit dem Landesstreik. (mgt)

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