Der Sender spricht von einem «Grillgraben» zwischen Nachbarn und trifft dabei den Nagel auf den Kopf. Denn in Teilen des Kantons Bern, darunter auch im Seeland gilt ein absolutes Feuerverbot. Nicht mal ein Feuer im Cheminee ist zulässig. 

Die Holzkohlegrills im Bernischen bleiben somitwohl auch am 1. August kalt. Besonders hart ist das für die Anwohner am Nelkenweg. Sie können die Grenchner im Lingeriz beobachten, die  saftiges Fleisch und Würste grillieren und danach den Abend mit einem zünftigen Feuerwerk krönen.

Lengnauer, wie auch Grenchner haben für diesen Grill- und Feuerwerksgraben nicht so viel Verständnis. Schliesslich sei es sowohl in Lengnau als auch in Grenchen trocken. Und «Feuerwerkstouristen» aus dem Bernischen? Müssen sich die Grenchner vor ihnen in Acht nehmen?

Der Grenchner Polizeikommandant Robert Gerber sieht das pragmatisch. «Die Bärner wo da wei cho die söue cho.» Er zähle auf die Vernunft der Beteiligten.

Schliesslich ist er ja selber ein Berner...