Der «Bachelor» wirkt erstaunt – beinahe schockiert. Die Grenchnerin Laura Tschaggelar lehnte doch tatsächlich schon in der zweiten Sendung der Kuppelshow die von ihm angebotene Rose ab. Das bedeutet, dass sie sich selbst entscheidet nicht mehr um das Herz des Junggesellen Tobias Rentsch zu buhlen.

Der Ex-Mister-Schweiz hofft darauf in der Sendung von 3+ die Liebe seines Lebens zu finden. Nach der Folge vom Montagabend ist klar: Die Coiffeur-Unternehmerin aus Grenchen wird nicht seine Auserwählte sein.

Stiller Auftritt

Wie bereits in der ersten Ausstrahlung der Show hat das Publikum auch am Montagabend noch nicht allzu viel von Laura Tschaggelar gesehen.

In dieser zweiten Sendung nimmt der Oensinger sieben seiner potenziellen Herzdamen mit auf eine Yacht. Die Grenchnerin gehört nicht zu ihnen.

Der «Bachelor» verbringt ausserdem Einzeldates mit zwei Kandidatinnen. Dafür müssen die Frauen nach einem persönlichen Gegenstand des «Bachelors»  tauchen.  Und Anna Lisa scheint dem Oensinger so oder so zu gefallen – sie lädt er nämlich zu einem Elefantenritt ein, ohne dass sie zuerst eine Aufgabe erfüllen muss.

Bei diesen beiden Einzeldates werden tiefgründige Gespräche geführt. Der Junggeselle spricht von der Bedeutung seiner Familie und, dass ihm zum eigenen Glück eigentlich nur noch die richtige Partnerin fehlt. Auch er möchte wahrscheinlich einmal Kinder haben, die ihn dann ebenso bewundern wie er seine Eltern.

Gleich beim ersten Treffen den Dreh raus: Laura aus Grenchen mit der «speziellen» Haarfarbe

Gleich beim ersten Treffen den Dreh raus: Laura aus Grenchen mit der «speziellen» Haarfarbe

Vom Zickenkrieg verschont geblieben

Für Aufsehen und Zickenkrieg sorgt unter anderem Nicole aus Wien. Die «Barbietussi», wie sie von einer anderen Kandidatin genannt wird, scheint Thema Nummer eins im Lästerkrieg zu sein. Die Österreicherin ist nämlich viel zu aufdringlich und «billig» für den Geschmack der anderen Frauen.

Sie sorgt auch für Aufregung, weil sie zusammen mit Kandidatin Daria in die Villa von Tobias Rentsch einbricht, um ihn auszuspionieren und seine Unterwäsche zu klauen.

Doch ist weder eine Zickenkrieg-Szene zu sehen, in der die Coiffeur-Unternehmerin aus Grenchen das Wort ergreift, noch beschweren sich andere Kandidatinnen über Laura Tschaggelar. Sie legt einen eher ruhigen Auftritt hin.

Die 29-Jährige ist nur einmal so richtig zu hören, als sich Anja aus Leuggelbach GL in ihr Kleid zwängt. Anja stellt die Vermutung auf, sie sei vielleicht «fett» geworden und müsse darum mit dem Kleid kämpfen. Laura Tschaggelar hilft ihr kurzerhand in den Rock und meint nur «Also von Reis und Bohnen wirst du nicht fett!»

Das nächste Mal als die Coiffeur-Unternehmerin aus Grenchen dann wieder in Szene kommt – diesmal ganz gross –verkündet sie ihren Ausstieg aus der Sendung.

Lieber erobert werden statt kämpfen

«Wir hatten noch keine Gelegenheit uns richtig kennenzulernen», sagt der Oensinger, als er ihr die Rose überreichen will. «Aber Du bist eine sehr spannende Frau.»

Was dann kommt sorgt für überraschte Gesichter unter den Kandidatinnen und ganz grosse Augen bei Tobias Rentsch. «Ich werde deine Rose heute nicht annehmen», sagt ihm Laura Tschaggelar. Sie danke ihm aber für die Zeit und wünsche ihm alles Gute auf dem Weg zu seiner Traumfrau.

Dem Ex-Mister Schweiz bleibt nichts anderes übrig als diesen Entscheid zu akzeptieren. Die übrigen Auserwählten haben seine Rosen alle angenommen.

Wieso will die Grenchnerin nicht weiter um die Liebe des «Bachelors» buhlen? Sie habe nach und nach festgestellt, dass sie sich wünscht von einem Mann erobert zu werden, so die 29-Jährige. «Ich will nicht um seine Aufmerksamkeit kämpfen müssen.» (nka)

Küsse, Geknister und Zickenkrieg: Der Trailer zur dritten Episode von «Der Bachelor».

Küsse, Geknister und Zickenkrieg: Der Trailer zur dritten Episode von «Der Bachelor».

Die ganze Sendung unter: www.derbachelor.ch