Die Angebote kommen aus den Bereichen Sport, Basteln, Besichtigungen, Tiere, Musik, Natur, Küche usw. und wurden wie jedes Jahr von einem Team des Netzwerk Grenchen (vgl. unten) bestehend aus den Fachleiterinnen Beatrice Schürch, Sabine Lipphardt und Karin Neuhaus zusammengestellt. Ihnen stehen Christina Liechti, Evelyn Mathys, Marietta meier, Pia Baumgartner und weitere Netzwerk-Teilnehmende aus dem Fachbereich Büro und Informatik zur Seite. Im Auftrag der Stadt organisieren sie das ganze Ferienpass-Programm, angefangen von der Sponsoren- und Kursveranstaltersuche über die Betreuung der Webseite für die Anmeldungen bis zum Fotografieren für die Online-Berichterstattung.

Mehr Kurse denn je

«Das Angebot ist noch grösser als letztes Jahr», erklärt Schürch. «So sind attraktive Kurse dazu gekommen , wie der EHC Biel, Schnupperklettern für Kids, Zirkus und Luftakrobatik, Bauernhof erleben, Floristik, Fotografieren ...»

Und welche sind bei den Kindern dieses Jahr die Renner? – «Alles mit Tieren», sagt Evelyn Mathys, die dieses Jahr für den Ferienpass als Netzwerk-Teilnehmerin arbeitet. Aber auch die Kurse bei der Polizei seien heiss begehrt, oder die Besuche im Bürgerspital, bei Radio 32 oder jetzt beim EHC Biel.

Die Suche nach Kursveranstaltern gestalte sich in der Regel nicht allzu schwierig, erklärt Sabine Lipphardt. Denn der Ferienpass Grenchen ist bekannt und hat ein Renommee. Die Kursveranstalter arbeiteten denn auch in der Regel ohne Entschädigung. Eindrücklich ist auch die Sponsorenliste, die nicht weniger als 46 Firmen beinhaltet. Sie gewähren dem Ferienpass Beiträge von 50 bis 1000 Fr. und können dafür beispielsweise ihr Logo in der Kursbroschüre platzieren. Der Ferienpass hat inzwischen ein Budget von rund 35 000 Fr., wovon die Stadt mit 25 000 Fr. den Hauptanteil trägt. Damit wird nebst der Organisation auch die Miete von Lokalitäten gedeckt. Der Eusebiushof beispielsweise wird vom Ferienpass gleich volle zwei Wochen belegt.

Anmeldung im Internet

Ausgeklügelt ist auch das webgestützte Anmeldesystem. Die Kinder sehen, online, wie viele Plätze noch frei sind in einem Kurs. Ein Algorithmus sorgt dafür, dass die Anmeldung «gerecht» verteilt werden und nicht jemand in der ersten Nacht schon alle attraktiven Kurse für sich buchen kann. Es habe allerdings einzelne Pannen beim Datenbank-Programm gegeben, für die man sich entschuldige.

Die Anmeldefrist ist zwar schon abgelaufen, dennoch würden durch Abmeldungen immer wieder einzelne Plätze frei, sagt Beatrice Schürch. Im Zweifelsfall gibt ein spezielles Ferienpass-Telefon (032 654 70 08) Auskunft.

Zaubervarieté am 9. Oktober

Für den Ferienpass, der 15 Fr. kostet (mit Bus Fr. 21.50), können die Kinder beliebig viele Kurse besuchen. Mancherorts fallen noch geringfügige Materialkosten an. «Es gibt viele Kinder, die nützen diese Angebote richtig gut aus und stellen sich so ein attraktives Ferienprogramm zusammen», sagt Schürch. Ein grosses Gemeinschaftsevent mit reduziertem Eintrittspreis für Ferienpass-Inhaber (6 Fr.) findet am 9. Oktober um 14 Uhr im Eusebiushof statt: «Zaubervarieté zum Staunen und lachen».

www.ferienpass-grenchen.ch