Schopfbühne
Seit 19 Jahren nicht so viele Zuschauer angelockt

Mit 1580 Besuchern verzeichnet das Laientheater Grenchen die beste Saison seiner Geschichte. Im nächsten Jahr steht eine «teuflisch gute» Vorstellung auf dem Programm.

Patrick Furrer
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Einen Freudenschrei wert: Saison 2010/11 mit «und das am Hochzeitsmorgen» war erfolgreich. zvg

Einen Freudenschrei wert: Saison 2010/11 mit «und das am Hochzeitsmorgen» war erfolgreich. zvg

Solothurner Zeitung

Noch nie haben sich die Mitglieder der «Schopfbühne Grenchen» über so viele Vorstellungen und Besucher freuen dürfen wie letzte Saison: 1580 Besucherinnen und Besucher waren es an der Zahl, «teilweise mussten wir die normalen 65 Sitzplätze noch mit zusätzlichen Stühlen ergänzen, damit alle Leute Platz hatten», sagt Stefanie Taboada Rocha, Presseverantwortliche des Vereins. «Ein schöner Höhepunkt» in der 19-jährigen Vereinsgeschichte der Schopfbühne.

Die gute Saison 2010/2011 mit dem Stück «und das am Hochzeitsmorgen» von Ray Cooney und John Chapman ist auch Regisseur Peter E. Wüthrich zu verdanken, wie der Verein in einer Mitteilung schreibt. «Daher sind wir glücklich, dass Peter E. Wüthrich auch in der kommenden Saison als Regisseur bei uns tätig ist.»

Der Teufel nimmt es mit 5 Frauen auf

Vielversprechend soll es nun in die nächste Saison übergehen. Die Leseproben und die Einarbeitung der Figuren in das neue Stück «Diable d’homme» von Robert Lamoureux haben bereits begonnen. Satan höchstpersönlich kommt auf Erden, um zu beweisen, dass man alle Menschen zum Schlechten verführen kann. Er wählt fünf Frauen als Opfer und intrigriert mit allerlei Amüsement und witzigen Dialogen. Doch plötzlich wird die Sache für den Teufel heiss. «Sich mit einer Frau anzulegen, ist immer eine gefährliche Angelegenheit», heisst es in der Stückbeschreibung. «Und mit fünf Frauen erst recht!» Die Frauen bleiben standhaft. Selbst des Teufels menschlicher Gehilfe landet im Kloster ...

Auch im Verein selbst gibt es Neuerungen: Die langjährige Revisorin Claudine Henzi übergibt ihr Amt an Davide Bruno und Köni Schnurrenberger. Ein Austritt und zwei Eintritte waren an der letzten Mitgliederversammlung zu verzeichnen. Der Verein freut sich schon jetzt auf eine teuflisch gute Theaterproduktion.