Eric von Schulthess

Seine Kunden erschiessen Elefanten und Leoparden: Grenchner Jagdreisen-Anbieter erhält Morddrohungen

Grenchner Safari-Jäger wird zu Zielscheibe

Grenchner Safari-Jäger wird zu Zielscheibe – der Beitrag von Tele M1.

Eric von Schulthess bietet seit über 10 Jahren Jagdferien im Ausland an. Für ein paar Tausend Franken können auf den Reisen Elefanten oder Leoparden geschossen werden. Der Grenchner wurde nun massiv beleidigt und gar mit dem Tod bedroht.

Nach mehreren Berichtestattungen über den Jagdreiseanbieter Eric von Schulthess erhielt er heftige Kritik, die bis zu Morddrohungen führten. Jetzt nimmt der ehemalige GLP-Politiker erstmals Stellung dazu.

Ende Januar präsentierte Eric von Schulthess an der grössten Jagdmesse in Dortmund seine Jagdreisen. Weltweite bietet er Reisen an, an denen man Leoparden und Elefanten für mehrere Tausend Franken abschiessen kann. 

Doch die Reisen stossen auf Kritik. Gegenüber Tele M1 sagt er nun: «Ich habe mich nicht so bedroht gefühlt.» Gelitten habe vor allem seine Familie. 

Das Schiessen von Elefanten und Leoparden sei unbedenklich und nachhaltig, verteidigt sich von Schulthess weiter. «Hier in der Schweiz sind es Füchse, Rehe oder Wildschweine, die man jagen muss.» In Afrika sei es die Elefantenpopulation, die man mit der Jagd steuern müsse. «Es gibt aber ganz klare Abschussregeln, wie und was wir jagen dürfen», sagt der Geschäftsführer von Capra Adventures.

Seit über zehn Jahren biete Eric von Schulthess mit seiner Firma Capra Adventures Reisen an. Dabei wurde er schon oft zur Zielscheibe von Organisationen. Er habe gelernt, mit Anschuldigungen umzugehen. «Damit muss man leben», sagt von Schulthess. Mit Kritik habe er kein Problem, solange sie anständig und konstruktiv sei, sagt er gegenüber Tele M1 abschliessend. (ber)

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