Schweizer Vorlesetag in Grenchen
Geschichten für Gross und Klein in der Stadtbibliothek

Am Mittwoch lud die Literarische Gesellschaft Grenchen anlässlich des Schweizer Vorlesetages unter dem Titel «Tiergeschichten für Gross und Klein» in die Stadtbibliothek ein.

Oliver Menge
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Vorlesetag in der Stadtbibliothek Grenchen, hier mit Sandra Sieber.

Vorlesetag in der Stadtbibliothek Grenchen, hier mit Sandra Sieber.

Oliver Menge

26 Kinder und 10 Erwachsene liessen sich am nationalen Vorlesetag in der Stadtbibliothek Tiergeschichten und andere Märchen vorlesen. Als Vorlesende konnten Claudia Dahinden (Autorin), Sandra Sieber (Schauspielerin), Amira Hafner-Al Jabaji (Autorin und Publizistin) und Erwin Egli (ehemaliger Schuldirektor Grenchen) gewonnen werden.

Amira Hafner-Al Jabaji von der Literarischen Gesellschaft zeigte sich sehr erfreut darüber, dass beinahe dreimal so viele Leute den Anlass in der Alten Turnhalle besuchten wie vor zwei Jahren, als der Vorlesetag das letzte Mal durchgeführt worden war.

Schauspielerin Sandra Sieber, hier im Bild, präsentierte eine Geschichte über einen kleinen Jungen, der einen Frosch davor rettet, von einem Storch gefressen zu werden und ihn zu sich nach Hause mitnimmt. Von da an ist ihm und seiner Mutter das Glück hold, sie finden eine Geldbörse und machen eine unverhoffte Erbschaft, sodass der Junge eine Ausbildung absolvieren kann. Seine Mutter sorgt derweil für den kleinen Frosch, der sich – wie könnte es anders sein – am Schluss in eine wunderhübsche, reiche Prinzessin verwandelt.

Vorlesetag in der Stadtbibliothek Grenchen mit Erwin Egli.

Vorlesetag in der Stadtbibliothek Grenchen mit Erwin Egli.

Oliver Menge

Erwin Egli erzählte daraufhin den Klassiker «Die Bremer Stadtmusikanten» mit viel Witz und Hingabe.

«Diese Geschichte habe ich kürzlich meinen Enkeln erzählt und sie hat ihnen gut gefallen. Gut, dem einen Enkel, der erst ein Jahr alt ist, weniger, aber von euch ist ja niemand nur ein Jahr alt»,

meinte Egli im Scherz zu seinem Publikum. Die grossen und kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten gebannt seinen Worten und Geräuschen und belohnten jede Geschichte mit viel Applaus.