Bei den Herren dürfen sich gegen ein Dutzend Fahrer Hoffnung auf Medaillenehren machen. Topfavorit ist der amtierende Meister Claudio Imhof, der seine gute Form mit einem Sieg Mitte Januar beim Weltcup im neuseeländischen Cambridge unter Beweis gestellt hat. Weitere arrivierte Teilnehmer mit Ambitionen sind Cyrille Thièry, Frank Pasche, Théry Schir (alle drei zusammen mit Imhof Silbermedaillen-Gewinner im Mannschaftszeitfahren an der EM 2018), Loïc Perizzolo und natürlich Tristan Marguet (Meister 2017, ebenfalls im Tissot Velodrome). Sie werden von der jungen Garde um Stefan Bissegger (auch er Mitglied im erfolgreichen Bahnvierer), Nico Selenati, Valère Thiébaud oder dem Zweiten der letztjährigen Meisterschaft, Robin Froidevaux, herausgefordert.

Bei den Damen gilt Andrea Waldis als erste Siegesanwärterin, erst recht nach ihrem Erfolg vor einem Monat anlässlich der Hauptprobe an gleicher Stätte. Sie wird von den weiteren Schweizer Spitzenathletinnen Léna Mettraux, Michelle Andres und Aline Seitz gefordert. Reizvoll dürfte der direkte Vergleich mit den U-17 Junioren werden, die jeweils mit den Frauen im gleichen Feld starten. Spannung versprechen auch die Rennen der U19-Kategorie. Die Nachwuchsfahrer messen sich in der Ausscheidung, im Punktefahren sowie im Tempo Race.

Die Senioren (Ü40) schliesslich absolvieren ebenfalls ein Ausscheidungsrennen, die Disziplin Scratch sowie eine spektakuläre «Tour Lancé». In dieser stechen die Athleten nach zwei Einführungsrunden auf die Ideallinie herunter, um in einer getimten Runde (250 Meter) dem Ziel mit um die 60 Stundenkilometer entgegenzusprinten. In dieser Kategorie messen sich die Lokalmatadoren in den Trikots von Velo-Art und Tissot Velodrome (Jan Swager van Dok, Marcel Wullschleger und Beat Ruckstuhl) mit dem Rest der Schweiz. Die Rennen beginnen um 16.30 Uhr. Türöffnung um 15.30 Uhr. (rrg)

Tickets: www.tissotvelodrome.ch