U18-Länderspiel im Brühl
Schweiz und Deutschland trennen sich 1:1 – FC Grenchen freut sich ob gelungenem Anlass

Im Stadion Brühl in Grenchen traten am Mittwochabend die U18 aus Deutschland und der Schweiz zu einem Länderspiel an. Die Mannschaften spielten 1:1. Der Organisator FC Grenchen 15 freute sich über die 1200 Zuschauer.

André Weyermann
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Die Partie zwischen Schweiz und Deutschland wurde zu einem Fussballfest

Die Partie zwischen Schweiz und Deutschland wurde zu einem Fussballfest

Thomas Ulrich und Tina Dauwalder

Eine würdige Kulisse (1200 Zuschauer) hatte sich auf dem Stadion Brühl in Grenchen eingefunden, um wieder einmal Länderspiel-Atmosphäre zu schnuppern.

Der FC Grenchen 15 hatte als Organisator aber auch alles getan, damit die Partie zwischen Deutschland und der Schweiz (U18) zu einem Fussballfest wurde.

Wie immer an solchen Anlässen fand sich auch etliche Prominenz ein. Während sich zum Beispiel die Manager-Legende Erich Vogel das Spiel in Ruhe ansehen konnte, wurde Ex-Natistar Hakan Yakin auf der Tribüne immer wieder von jungen Fussballfans belagert.

In einer flüssigen und animierten ersten Halbzeit zeigte sich die Schweizer Verteidigung zumeist auf der Höhe ihrer Aufgabe. Bei ruhenden Bällen hingegen konnte sich Torwart Léo Lécureux (Servette) verschiedene Male mit hervorragenden Reflexen auszeichnen. Die Schweizer, angetrieben von einem spielfreudigen Robin Huser (Basel), kamen dem Führungstreffer einige Male sehr nahe.

Nach dem Freistoss-Tor von Meriton Kastrati (Grasshoppers) nach gut einer Stunde verpassten es die agilen Schweizer, den Sack zuzumachen.

So kam es, wie es kommen musste: Fünf Minuten vor Schluss kassierten sie den Gegentreffer zum für die Gäste eher schmeichelhaften 1:1-Endstand.

FCG-15-Präsident David Baumgartner freute sich verständlicherweise ob des gelungenen Anlasses und war mit seinem Wunsch nach weiteren Spielen mit solch einem Publikumsaufmarsch beileibe nicht alleine.