Stapi-Wahl Grenchen

Scheidegger erhält Unterstützung von FDP-Präsident Philipp Müller

François Scheidegger (Gerichtspräsident und Stadtpräsident-Kandidat, Mitte) mit Philipp Müller (Präsident FDP Schweiz, rechts) und Urs Lerch (Unternehmer).

François Scheidegger (Gerichtspräsident und Stadtpräsident-Kandidat, Mitte) mit Philipp Müller (Präsident FDP Schweiz, rechts) und Urs Lerch (Unternehmer).

Der Wahlkampf ums Grenchner Stadtpräsidium geht in die zweite Runde. François Scheidegger bekam zum Wahlkampfauftakt Support von Philipp Müller, Präsident der FDP Schweiz.

Scheidegger hatte im ersten Wahlgang den amtierenden Stadtpräsidenten Boris Banga hinter sich gelassen und will nun sein Überholmanöver zu Ende bringen. Über 90 Besucherinnen und Besucher hätten am Mittwochabend den Anlass unter dem Motto «FS bi de Lüt» in den Räumen von Unternehmer Urs Lerch (Vereinigte Pignons Fabriken) besucht, wie das bürgerliche Wahlkampfkomitee mitteilt.

Nationalrat Philipp Müller sagte gemäss Mitteilung des Komitees, er könne nicht verstehen, weshalb Banga nochmals zur Wahl antrete, zumal er sich noch bestens an eine Podiumsdiskussion zum Rentenalter erinnern könne, wo sich dieser vehement gegen eine Erhöhung des Rentenalters gewehrt hatte. Reden und Handeln seien halt zwei Paar Schuhe, sagte Philipp Müller. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass in Grenchen ein Wechsel möglich werde und wünschte François Scheidegger viel Erfolg. «Ich bin sicher, François Scheidegger ist der richtige Mann, um Grenchen in die Zukunft zu führen.»

«Der Wahlkampf in Grenchen ist nicht ein Kampf zwischen den bürgerlichen Parteien und der SP, wie verschiedentlich gesagt wurde», unterstrich Scheidegger, «es ist ein Kampf um die Frage, will Grenchen einen Wechsel, oder soll der bisherige Zustand im Stadtpräsidium bleiben.»

Bei einer Wahl, so versicherte er, werde er ein Stadtpräsident aller Grenchnerinnen und Grenchner sein, ganz abgesehen von ihrer politischen Gesinnung. Auch FDP-Präsident Alexander Kohli betonte, dass es bei diesem Wahlgang um einen Wechsel und nicht um eine Parteiposition gehe. (mgt)

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