SVP Grenchen
Scheidegger bleibt Wunschkandidat und steht weiterhin zur Verfügung

Das Thema Stadtpräsidium und kommunale Wahlen 2013 lässt die Politik nicht kalt. An der Generalversammlung der SVP Stadt Grenchen im Airport Hotel war der Kampf für einen bürgerlichen Stadtpräsidenten erneut Thema.

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François Scheidegger

François Scheidegger

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Gemäss einer Medienmitteilung der Partei wurde nach einigen Diskussionen nochmals bekräftigt, dass die SVP eine Kandidatur von François Scheidegger (FDP; Amtsgerichtspräsident Solothurn-Lebern sowie Ex-Stadtschreiber von Grenchen) unterstützt.

Zur Erinnerung: Der Vorstand der FDP hatte – entgegen den vorbesprochenen Wünschen der anderen bürgerlichen Parteien – Ende März bekannt gegeben, der Partei Vize-Stadtpräsident Hubert Bläsi als Kandidat vorzuschlagen. Das sorgte in den anderen bürgerlichen Parteien wie der eigenen Basis für Kritik. Obwohl der FDP-Vorstand angab, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, wurde die Nominationsversammlung plötzlich verschoben. An Kandidat Bläsi hält der Vorstand fest. Nicht auszuschliessen ist aber, dass Scheidegger von der Basis doch noch als Kandidat vorgeschlagen wird.

Für Scheidegger selbst ist das Ganze eine leidige Sache. Er halte sich an die Vereinbarung mit dem FDP-Vorstand, beteuert er auf Anfrage. «Ich bin nach dem Vorschlag des Vorstands ganz sicher momentan kein Kandidat.» Es sei aber nicht so, dass er gar nicht mehr zur Verfügung stehe. «Sollte die Partei es wünschen, dann stünde ich weiterhin zur Verfügung», so Scheidegger vielsagend.

Aktive SVP-Parteipolitik

Im Jahresrückblick erwähnte Präsident Richard Aschberger an der Generalversammlung der Partei ausserdem verschiedene Geschäfte und Vorstösse, welche die SVP Grenchen in den Gemeinderat und die Gemeindeversammlung eingebracht hatte. Beispiele sind die Tempo30-Diskussion nach der Einsprache am Hofweg, die Fragen rund um den Zivilschutz, Schutz & Rettung wie auch die Kurzzeitparkplätze, die Grenchen dringend brauche, damit das Gewerbe in der Innenstadt endlich gestärkt wird.

Die National- und Ständeratswahlen waren aus Grenchner Sicht zufriedenstellend, schreibt die SVP weiter in der Medienmitteilung. Mit einem Wähleranteil von 27.95 Prozent lag die SVP Grenchen deutlich vor dem kantonalen Ergebnis (22.83 Prozent) und auch vor dem nationalen Ergebnis mit 22.83 Prozent. Heinz Müller erreichte den 1. Ersatzrang und habe ein tolles Ergebnis erreicht.

Der Vorstand wie auch das Präsidium der SVP Grenchen bleiben im Weiteren soweit unverändert – der alte Präsident ist auch der neue, einstimmig gewählt wurde Richard Aschberger wie auch die Vorstandsmitglieder Heinz Müller (Fraktionschef), Ivo von Büren, Marc Willemin, Sibylle Probst, René Dubach und Martin Ochsner. (fup/mgt)