Infrastruktur
Sanierung dauert länger und führt zu kleineren Verkehrsbeschränkungen

Die SWG ersetzt zurzeit im südlichen Gebiet von Grenchen ein rund 900 Meter langes Mittelspannungskabel. Dafür sind an verschiedenen Stellen Tiefbauöffnungen mit Absperrungen nötig. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang Oktober.

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Eine der Tiefbauöffnungen für den Ersatz des Kabels

Eine der Tiefbauöffnungen für den Ersatz des Kabels

HP. Bärtschi

Das 35 Jahre alte Mittelspannungskabel (16'000 V) verbindet das Unterwerk Brühl und die Trafostation Kurth beim ETA Werk 6. Während den Sanierungsarbeiten stellte die SWG (Städtische Werke Grenchen) fest, dass sich die Rohranlage des Kabels in einem schlechteren Zustand befindet als erwartet. Sie muss an diversen Stellen repariert werden. Deshalb dauern die Arbeiten länger als geplant. Sie erstrecken sich über das Gebiet von Brühl-, Riedern-, Bahnhof-, Freie- und Mazzinistrasse sowie Storchengasse.

Unterirdische Arbeiten

Zunächst wurde aus der defekten Rohranlage das alte Kabel ausgezogen, damit sie sich punktuell und teilweise auch auf längeren Abschnitten instand stellen lässt. Das geschieht einerseits mit offenen Gräben, andererseits mit dem grabenlosen Bohrverfahren. Bei diesem sind nur die Tief-bauöffnungen zu sehen; die eigentlichen Arbeiten geschehen unterirdisch und unsichtbar. Darum entsteht bei der Bevölkerung manchmal der Eindruck, eine Sanierung mache kaum Fortschritte und dauere zu lange.

Behinderungen minimieren

Per Just, Geschäftsleiter der SWG, erklärt: «Dank dem grabenlosen Bohrverfahren sind weniger offene Baustellen nötig und wir können die Behinderungen für die Bevölkerung minimieren. Selbstverständlich setzen wir alles daran, die Bauarbeiten möglichst rasch abzuschliessen. Wir bitten die betroffenen Grenchnerinnen und Grenchner um Verständnis.» Nach dem Abschluss der Tiefbauarbeiten ziehen die Fachleute das neue Kabel in die sanierte Rohranlage. Dies ist für die Woche 39 geplant. Deshalb wird die Durchfahrt in der Bahnhof- und der Mazzinistrasse zeitweise erschwert. Voraussichtlich in der Woche 40 sind wieder alle Tief-bauöffnungen geschlossen. (mgt/fup)