Grenchen
Rosenkränze, Ikonen und Weihrauch - der «Credoshop» ist jetzt offen

Der «Credoshop», ein Laden der besonderen Art, wurde von der Katholischen Kirchgemeinde feierlich eröffnet. Der Laden soll laut Projektleiterin Franziska Fritz ein Präsent von vielen an alle sein.

André Weyermann
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Pfarrer Mario Tosin segnet den Laden ein
17 Bilder
Verschiedene Figuren, Kerzen und andere religiöse Gegenstände.
Verschiedene Figuren, Kerzen und andere religiöse Gegenstände.
Verschiedene Figuren, Kerzen und andere religiöse Gegenstände.
Pfarrer Mario Tosin trägt sich ins Gästebuch ein
Verschiedene Figuren, Kerzen und andere religiöse Gegenstände
Ministranten und Gäste tragen sich ins Gästebuch ein
Pfarrer Mario Tosin segnet den
Ministranten und Gäste tragen sich ins Gästebuch ein
Ministranten und Gäste tragen sich ins Gästebuch ein
Der Credoshop Grenchen wurde eröffnet
Kruzifixe
Kreuzfiguren
Karten stehen zum Verkauf
Franziska Fritz von der Kirchgemeinde
Kantonsratspräsident Peter Brotschi
Credo Djoua durchschneidet das Band

Pfarrer Mario Tosin segnet den Laden ein

Oliver Menge

Am Anfang stand die Idee des Pfarrers. Geschenke, welche die Pfarrei erhalten hatte, sollten mittels eines Verkaufsladens einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ein ehrenamtliches Team mit Projektleiterin Franziska Fritz und den Mitarbeitenden Stefan Ruckstuhl, Kevin Rorato, Giang Bui, Bernhard Rohrmoser und Philipp Ormanns nahm sich sogleich der Sache an, überlegte, mit welchen Produkten ein solcher Laden noch bestückt werden konnte, knüpfte Kontakte und konnte nun, nur ein halbes Jahr später, bereits die Eröffnung des Ladens, der vom Kultus-Verein St. Eusebius zur Verfügung gestellt wird, zusammen mit einer stattlichen Anzahl an Gläubigen feiern.

Pfarrer Mario Tosin segnete den «credoshop» («credo» lateinisch für: ich glaube) im Beisein seines Vorgängers Pfarrer Otmar Scherrer ein. Das zeremonielle Durchschneiden des roten Bandes wurde in die Hände der Jugend gelegt, denn zufälligerweise gibt es in der Kirchgemeinde einen Jungen mit demselben Namen: Credo Djoua übernahm diese ehrenvolle Aufgabe. Danach konnten die Gäste, Ministrantinnen und Ministranten sowie die Mitglieder der Kirchgemeinde nach dem Abendgottesdienst einen ersten Augenschein nehmen und sich im grossen Gästebuch im Laden eintragen. Unter ihnen auch Kantonsratspräsident Peter Brotschi.

Nischenprodukte aus Klöstern

Wie Franziska Fritz in ihrer dreisprachigen Rede betonte, soll der Laden ein Präsent von vielen an alle sein. Pfarrer Mario Tosin hob den Nischencharakter des Angebotes hervor. Die Produkte stammen zumeist aus Klöstern oder Missionen. So sind Erzeugnisse der Karmelitinnen aus Develier, der Dominikanerinnen von Estavayer-Le Lac, der Kapuziner aus Freiburg oder auch die Fair-Trade-Pflegelinie (Aloe vera) von Padre Bertram Wick aus Ecuador erhältlich. Das Sortiment wird laufend erweitert werden. Aber bereits jetzt lässt es sich trefflich stöbern. Und natürlich kaufen.

Rosenkränze in allen möglichen Variationen, Bibeln für Erwachsene und Kinder in neun Sprachen, süsse Versuchungen, religiöse Bücher, Kerzen und vieles mehr finden sich im liebevoll eingerichteten Lokal gerade vis-à-vis der katholischen Kirche. Erwähnenswert ist auch die grosse Auswahl an Ikonen oder der Karten für Taufe, Firmung, Erstkommunion, Hochzeit oder auch Kondolenzkarten, welche zum Teil von der Stiftung «Rodania» bezogen werden. Schliesslich ist gar Weihrauch aus Afrika, für dessen aromatisch duftenden Rauch bereits die alten Ägypter schwärmten, in Dosen für den Hausgebrauch erhältlich.

Ein allfälliger Gewinn geht an das Kirche-in-Not-Projekt von Bischof Max Gassis im Sudan. Der «credoshop» ist jeweils am Donnerstag (10.00–12.00 Uhr), Freitag (17.00–20.00 Uhr) sowie am Samstag (15.00–17.30 Uhr) geöffnet. Eine Homepage ist im Aufbau (credoshop.ch) und wird in Kürze aufgeschaltet werden.