Grenchen
Rolf Caviezel entdeckt "Absinth-Moleküle"

Anlässlich der dritten Durchführing des "Kitchen Jam" am Freitagabend hat der Grenchner Molekularkoch Rolf Caviezel die Verwendung von gebrannten Wassern in der Küche thematisiert. Dabei wurde auch ein neuer Absinth aus Kallnach lanciert.

Andreas Toggweiler
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Neuer Absinth in Grenchen vorgestellt

Neuer Absinth in Grenchen vorgestellt

Andreas Toggweiler

Molekularkoch Rolf Caviezel hat in seinem Restaurant Station 1 am Marktplatz die dritte Ausgabe des jährlichen «Kitchen Jam» durchgeführt. Die Veranstaltung war ein Erfolg und gemäss Caviezel nach kürzester Zeit ausgebucht. Der Anlass stand im Zeichen der Verwendung von gebrannten Wassern in der Küche, insbesondere von Absinth. Hier stellte Caviezel zusammen mit dem Kallnacher Brenner Oliver Matter ein neues Produkt vor: «Absinthe Fusion», eine Variation des traditionellen Brandes aus Wermuth, Anis- und Fenchelsamen sowie Kräutern.

Sparsam einsetzen

«Absinth eignet sich gut zum Abschmecken von Fischgerichten, aber auch für Pasta und gewisse Gemüse», so Caviezel. Anlässlich der "Kitchen Jam" Anlässe werden jeweils Menus nicht nur gegessen, sondern auch diskutiert. "Die Leute können lernen, auszudrücken, welche Geschmacksrichtungen sie schmecken, und bei den Schnäpsen, insbesondere auch riechen", sagt Geschmacksforscher Prof. Dr. Helmut Jungwirth, aus Graz, Österreich. Caviezel empfhielt, die Brände sparsam einzusetzen, beispielsweise mit einem Zerstäuber.

Die nächsten «Molekular-Diners» finden am 7. und 13. Dezember statt. Anmeldung unter www.freestylecooking.ch.