Bettlach
Rettungen standen bei der Feuerwehr-Hauptübung im Zentrum

An der diesjährigen Hauptübung der Feuerwehr Bettlach wurde den Interessierten viel geboten. In einer «Angriffsübung» wurde der Kindergarten Stellihof evakuiert.

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Der Kindergarten Stellihof «brannte» an der Hauptübung lichterloh. zvg

Der Kindergarten Stellihof «brannte» an der Hauptübung lichterloh. zvg

Solothurner Zeitung

In den letzten Jahren waren die Hauptübungen auf den Detaildienst, und die Ausbildung fokussiert. Dieses Jahr zeigte die Feuerwehr Bettlach wieder einmal eine Angriffsübung. Schwergewicht dabei waren die Rettungen.

Der jüngste Figurant Noah ist erst 9 Monate alt, hatte aber seine Freude an der Übung, vor allem am Kinnband des Helmes eines Feuerwehrmannes. Zusammen mit seiner Mutter und zwei weiteren Figuranten wurde er aus dem Kindergarten Stellihof evakuiert. Zwei Figuranten wurden unter Atemschutz vor dem Feuer gerettet. Eine spektakuläre Tiefenrettung aus dem Bach und die Höhenrettung einer Person von einem Baugerüst zogen das Interesse der Besucher besonders an.

Gute Zusammenarbeit

Die vom Übungsleiter Oblt Roger Bader angelegte Übung wurde anschliessend besprochen und den Feuerwehrleuten wurde ihr Verbesserungspotential aufgezeigt. Nach dem Retablieren, welches immer den Beginn des neuen Einsatzes bildet, richtete der stellvertretende Gemeindepräsident lobende Worte an die Anwesenden. Kommandant Patrik Gfeller lobte die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und bedankte sich für das Vertrauen und die einstimmige Überweisung des Antrages für ein neues Tanklöschfahrzeug an die Gemeindeversammlung.

Er appellierte an die Bevölkerung, der eigenen Sicherheit, welche die Feuerwehr ihnen bietet, entsprechend Rechnung zu tragen und dem Antrag zur Beschaffung am 13.Dezember zuzustimmen. Beim anschliessenden Apéro konnten die Besucher sich detailliert informieren lassen. Später am Abend wurden diverse Ehrungen vorgenommen. (mgt)

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