Tennis

Regionale Tennis-Teams: Ligaerhalt als Ziel

Christoph Kuhn ist der Teamleader der NLA-Jungsenioren des TC Grenchen.

Christoph Kuhn ist der Teamleader der NLA-Jungsenioren des TC Grenchen.

Die regionalen Mannschaften erklären vor dem Interclub-Saisonstart den Ligaerhalt als Ziel. Mit zweimal Grenchen, Froburg Trimbach, Herzogenbuchsee und Solothurn: Der Kanton ist erstmals in sämtlichen nationalen Ligen vertreten.

Während die NLA-Männer aus Solothurn erst drei Monat später starten, gilt es für die Jungsenioren der höchste Liga aus Grenchen bereits an diesem Wochenende ernst. Am Samstag um 14 Uhr steht dem TCG das Team von Luzern Lido gegenüber.

Captain Patrick Brändli schaut zuversichtlich in die Saison: «Wir sind eine ausgeglichene Gruppe, ausser Chiasso, die sind viel stärker.» Die anderen Teams, Luzern und Rapperswil, sollten die Solothurner laut dem R2-Spieler besiegen.

Sein Team hat einen Zugang vom Rothrister Eric Gloor (R2) zu verzeichnen, ansonsten bleibt alles beim Alten. Christoph Kuhn (R1), der letztes Jahr den Jungsenioren-SM-Final gegen Serge Lutgen (N4.113) verloren hat, bleibt Teamleader. Alle Spieler stammen aus der Region, der Neuling aus Rothrist hat den weitesten Reiseweg.

Grenchen kann auf Teamleader Dani Lüdi zählen

Der TC Grenchen stellt auch ein Team bei den Aktiven in der NLC. Toby von Burg, Spielercaptain, ist mit seinen neun Spielern gut aufgestellt. Auf Teamleader Dani Lüdi (R1) kann er sich weiterhin verlassen. Als ehemaliger N4-Spieler kommt Micheal Lukas vom TC Sporting Derendingen neu dazu, sowie Philipp Brühlmann (R4), der nach seiner einjährigen Auslandreise wieder zurück ist.

«Mit diesem Team sollte der zweite Gruppenrang realistisch sein», sagt von Burg. Egnach mit Patrick Eichenberger (N2.17) gilt als Gruppenfavorit, Dietikon und Geneva Country Club sollten sie schlagen können. Natürlich darf das Gesellige nach den Begegnungen nicht fehlen. Darum wurde das Klubhaus vergrössert und modernisiert sowie eine Sanierung inklusive Solarpanels auf den Saisonstart hin vorgenommen.

Froburg muss sich behaupten

Neu in die NLB aufgestiegen sind die Trimbacher Männer. Das Team mit Captain Bartolomé Szklarecki (R2) hat sich durch polnische und tschechische Spieler verstärkt. Aus der Region holte der TCF Bajrami Kujtim aus Langenthal.

Mit den Stärken von N1 bis R2 will Trimbach in der NLB bleiben. Szklarecki agiert als Trainer und Aushilfsspieler für die Mannschaft. «Es ist sicher nicht die einfachste Gruppe, aber es ist in Ordnung», erklärt Szklarecki. Gegen Sporting BE und Stade Lausanne spielen sie auswärts. Drizia GE erwarten der TCF zu Hause.

Buchsi mit sanierter Anlage

Die langjährigen NLC-Spieler des TC Herzogenbuchsees freuen sich über die neu sanierte Umgebung der Tennisplätze. Das Team von Simon Bieri peilt den dritten Platz bei den Gruppenspielen an. Horgen schätzt der N4-Spieler als stärksten Gegner ein, während Zug II und Niederurnen eher schwächer sind.

Mit dem Weggang von Leader Christian Wyss (N4) schiebt sich jeder Spieler eine Position vor, neu spielt Bieri die Nummer eins. Speziell ist in dieser Mannschaft, dass bereits zwei Spieler bei den Jungsenioren mitspielen könnten und in einem weiteren Jahr weitere drei.

Einen Nachwuchsspieler hat der TCH mit Nick Wälti (U16), ansonsten sind alle etwas älter. Herzogenbuchsee und Froburg starten auswärts, während die Grenchner Teams zu Hause beginnen. Die Aktivmannschaft startet am Samstag bereits um 9 Uhr.

Meistgesehen

Artboard 1