Eröffnungs-Apéro
Redaktion ist wieder da, wo sie hingehört

Die beiden Redaktoren des Grechner Tagblatts kehren zurück in die Stadt Grenchen. Gestern wurden sie bei einem Apéro von zahlreichen Gästen willkommen geheissen.

P. Furrer (Text) und O. Menge (Fotos)
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Eröffnungs-Apéro im Büro des Grenchner Tagblatts
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Erwin Fischer (Industrie- und Handelsverband), Hans Kübli (Gemeindepräsident Bettlach), Remo Bill (SP Grenchen) und Marco Crivelli (CVP Grenchen).
Barbara Pestalozzi (Standortmarketing) mit Daniela von Büren Kummer
Vertreter des GT-Leserrates und Vize-Stadtpräsident Hubert Bläsi im Gespräch mit IHVG-Präsident Erwin Fischer
Christoph Marty von der az-Unternehmensleitung
Angela Kummer (Kultur-Historisches Museum), Daniela von Büren Kummer (Kunsthaus), Theodor Eckert (Chefredaktor SZ/GT) und Polizeikommandant Robert Gerber

Eröffnungs-Apéro im Büro des Grenchner Tagblatts

Solothurner Zeitung

Die Durststrecke ist vorüber. Die Redaktion des Grenchner Tagblatts befindet sich wieder mitten in der Stadt, an der Kapellstrasse 7, wo die az-Gruppe bereits mit dem GT-Inserateverkauf und dem Grenchner Stadtanzeiger vertreten ist. Auf die Eröffnung wurde gestern in den gemeinsamen Büroräumen und im Beisein vieler Exponenten des Medienunternehmens, der Stadt, der Politik, Wirtschaft und Kultur angestossen.

Boris Banga, Stadtpräsident: «Herzlich Willkommen»

Bevölkerung, Politik und Verwaltung freuen sich, dass die Lokalredaktion des Grenchner Tagblatts nach kurzem Unterbruch wieder nach Grenchen zurückkommt. Wir hatten im wirtschaftlich äusserst schwierigen Jahr 2009 Verständnis für den schmerzlichen Sparkurs der AZ Medien Gruppe.

Aber eben: Wie es nach den AOC-Regeln undenkbar wäre, dass Bündnerfleisch oder Gruyère-Käse irgendwo produziert werden, so muss die Kernproduktion des Grenchner Tagblatts eben bei uns stattfinden. Lokaljournalisten sind «Reporter», die oft am Ort des Geschehens sein müssen, über welches sie berichten. Sie übernehmen eine gesellschaftliche Aufgabe, weil sie über die Kommunalpolitik, über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Ereignisse berichten. Und das ist neben dem Einheitsbrei der nationalen Printmedien dringend nötig.

Ich heisse Oliver Menge und Patrick Furrer willkommen: Unsere Grenchner Atmosphäre kann eben nicht von Solothurn aus wahrgenommen werden!

Christoph Marty von der az-Unternehmensleitung erklärte, dass die Medien einem steten Wandel unterworfen sind. «Es freut mich, dass wir in Grenchen wieder eine neue Redaktion eröffnen können, besonders nach den schweren Zeiten, die hinter uns liegen.» Die Lesernähe sei allen az-Titeln wichtig. Theodor Eckert, Chefredaktor Solothurner Zeitung und Grenchner Tagblatt, ist zuversichtlich, dass die Neuerung für alle Seiten Vorteile bringen wird. «Es war nie unser Wunsch, aus Grenchen wegzugehen. Dass wir mit unseren Profis wieder vor Ort sind, macht uns froh und ist auch richtig so.»

Die Stimmung am Apéro war gut, das Glück über das Zusammenrücken offensichtlich. Stadtpräsident Boris Banga erklärte, die Stadt freue sich sehr auf die noch intensivere Zusammenarbeit. Die GT-Redaktion gehöre nach Grenchen. Als Willkommensgeschenk überreichte er der Redaktion eine Topfpflanze, eine Zamie. «Ein strapazierfähiges Gewächs, das weiter gedeihen kann», verglich er sie mit dem Verhältnis zwischen Stadt und Redaktion. Zu hoffen sei natürlich, dass die Pflanze auch ab und zu einen Tropfen Wasser bekomme.

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