Die Durststrecke ist vorüber. Die Redaktion des Grenchner Tagblatts befindet sich wieder mitten in der Stadt, an der Kapellstrasse 7, wo die az-Gruppe bereits mit dem GT-Inserateverkauf und dem Grenchner Stadtanzeiger vertreten ist. Auf die Eröffnung wurde gestern in den gemeinsamen Büroräumen und im Beisein vieler Exponenten des Medienunternehmens, der Stadt, der Politik, Wirtschaft und Kultur angestossen.

Christoph Marty von der az-Unternehmensleitung erklärte, dass die Medien einem steten Wandel unterworfen sind. «Es freut mich, dass wir in Grenchen wieder eine neue Redaktion eröffnen können, besonders nach den schweren Zeiten, die hinter uns liegen.» Die Lesernähe sei allen az-Titeln wichtig. Theodor Eckert, Chefredaktor Solothurner Zeitung und Grenchner Tagblatt, ist zuversichtlich, dass die Neuerung für alle Seiten Vorteile bringen wird. «Es war nie unser Wunsch, aus Grenchen wegzugehen. Dass wir mit unseren Profis wieder vor Ort sind, macht uns froh und ist auch richtig so.»

Die Stimmung am Apéro war gut, das Glück über das Zusammenrücken offensichtlich. Stadtpräsident Boris Banga erklärte, die Stadt freue sich sehr auf die noch intensivere Zusammenarbeit. Die GT-Redaktion gehöre nach Grenchen. Als Willkommensgeschenk überreichte er der Redaktion eine Topfpflanze, eine Zamie. «Ein strapazierfähiges Gewächs, das weiter gedeihen kann», verglich er sie mit dem Verhältnis zwischen Stadt und Redaktion. Zu hoffen sei natürlich, dass die Pflanze auch ab und zu einen Tropfen Wasser bekomme.