Bettlach

Rechnung und ITC-Konzept kommen heute Abend vors Volk

Bettlacher Schulen wollen IT aufrüsten

Bettlacher Schulen wollen IT aufrüsten

Die Bettlacher Stimmberechtigten haben heute Abend die Gelegenheit, sich zu zwei Geschäften zu äussern. Zum einen wird die Rechnung 2010 vorgestellt, zum anderen können die Stimmberechtigten über das ITC-Konzept abstimmen.

An der letzten Gemeindeversammlung waren nur gerade 74 Stimmberechtigte anwesend, an der Rechnungsgemeindeversammlung vor einem Jahr schrieb man mit 30 sogar einen Minus-Rekord. Dies ist aber laut Gemeindepräsident Hans Kübli nicht erstaunlich: «Machen wir unsere Sache gut, dann kommen die Leute auch nicht.» Er rechnet denn auch heute Abend nicht mit einem Grossaufmarsch.

Die Rechnung ist einmal mehr erfreulich. Zudem entspricht das ITC-Konzept aus der Sicht der Mehrheit des Gemeinderates den aktuellen Bedürfnissen der Schulen und erfüllt die gestellten Anforderungen in puncto Umsetzung und Finanzierbarkeit.

Die Rechnung schliesst um 1,7 Mio. Franken besser ab als budgetiert. Dies vor allem aufgrund höherer Steuereinnahmen, die trotz Steuersenkung um rund 700 000 Franken höher ausfielen als budgetiert. Der Selbstfinanzierungsgrad klettert auf 76 Prozent und die Gemeinde ist per Ende 2010 weiterhin schuldenfrei.

Für die Zukunft wappnen

Doch einige Ausgaben stehen noch an: Die Schulen Bettlachs müssen IT-mässig aufrüsten, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Der Gemeinderat hatte letzten September einen Kostenrahmen von 700 000 Franken für fünf Jahre festgelegt. Das Projekt wird vom Schulleiter Markus Flury und dem Informatik-Verantwortlichen Markus Meise vorgestellt.

Die Stimmberechtigten werden über einen Rahmenkredit in der Investitionsrechnung von 276 000 Franken für die Jahre 2011 bis 2015 für dessen Umsetzung entscheiden können. Zudem sind die jährlich wiederkehrenden Kosten zu genehmigen und in den jeweiligen Voranschlag der nächsten vier Jahre aufzunehmen.

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