Grenchen
Räuber mit Wok in die Flucht geschlagen – hat die Imbiss-Inhaberin richtig gehandelt?

Mit einem Wok hat eine thailändische Imbiss-Betreiberin aus Grenchen einen maskierten Räuber in die Flucht geschlagen. Die Polizei empfiehlt in solchen Situationen, lieber das Geld auszuhändigen, um niemanden zu gefährden.

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Als ein maskierter Mann letzten Samstag ihren Take-Away «Thai Wok» überfällt, fackelt Oi Natschaiphern nicht lange und schlägt ihn mit einem Wok in der Hand in die Flucht. Doch war dies das richtige Vorgehen? Laut Polizei wäre es wohl besser gewesen, ihm das Geld auszuhändigen. «Im Einzelfall kann natürlich Zivilcourage schon helfen, dass man möglicherweise ein Delikt verhindern oder die Täterschaft nach einem Delikt festnehmen kann», sagt Bruno Gribi, Mediensprecher der Kantonspolizei Solothurn gegenüber TeleM1. Grundsätzlich gelte einfach, dass man sich selbst und Drittpersonen nicht gefährden sollte.

Gleicher Ansicht ist Kung Fu Meister Peter Ingold aus Lohn. Für ihn hat die Thailänderin aber vieles richtig gemacht. «Der Wok ist bestimmt der beste Gegenstand gewesen, den sie gerade in der Nähe gehabt hatte.» Damit könne man auch niemanden stark verletzen.

Grundsätzlich gelte: Dominant und selbstsicher auftreten, wenn man angegriffen wird.

Oi Natschaiphern würde genau gleich reagieren. «Ich bin nicht verrückt oder gefährlich, aber wenn jemand Probleme machen will, dann mache ich auch Probleme.»

In den Sozialen Medien erhält sie viel Zuspruch. (ldu)

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