Im Zusammenhang mit der Ortsgeschichte erstellen die Stadt Grenchen, das Kultur-Historische Museum und die Museums-Gesellschaft Grenchen ein «Stadtwiki». Die Seiten sind mit Facebook verbunden. Die Bevölkerung und weitere interessierte Kreise erhalten ab sofort die Möglichkeit, sich über den Stand der Arbeiten zur Grenchner Stadtgeschichte zu informieren und sich aktiv am Projekt zu beteiligen. Dazu stellt die Begleit- und Expertenkommission (BEK), welche das Projekt betreut, entsprechende Informationen ins Netz.

Zu finden sind auf der Website www.stadtgeschichte-grenchen.ch unter anderem das Detailkonzept, Pressemitteilungen, Angaben zu den Autoren sowie Quellen. Weiter besteht die Möglichkeit, Anregungen und Kommentare zuhanden des Autorenteams abzugeben. Konkret sind einige Fotos aufgeschaltet, zu deren Identifikation Angaben zu Personen, Ort der Aufnahme und evtl. Zeitpunkt der Aufnahme fehlen. Das Stadtarchiv ist an diesen Angaben interessiert. Natürlich kann der interessierte Nutzer auch weitere Hinweise und Ideen zur Stadtgeschichte beisteuern.

Stadtwiki als Wissensplattform

Die Stadt Grenchen erstellt zusammen mit der Museums-Gesellschaft (MGG) und dem Kultur-Historischen Museum Grenchen (KHM) ein «Stadtwiki». In Anlehnung an die Website «Wikipedia» soll eine Wissensplattform zur Stadt Grenchen entstehen. Bereits sind erste Informationen abgelegt, doch nach und nach soll die Seite wiki.stadtgeschichte-grenchen.ch mithilfe von Interessierten weiter gefüllt werden.

Salome Moser, Projektverantwortliche Stadtgeschichte, ist überzeugt, dass die Bevölkerung über die beiden Websites optimal in die Entwicklung des Projektes einbezogen werden kann. «Wir sind auf die Mithilfe der Grenchnerinnen und Grenchner sowie interessierter Kreise angewiesen, um fehlende Informationen zu erhalten.»

Zur Unterstützung der beiden Seiten betreiben Museums-Gesellschaft, Kultur-Historisches Museum und die Stadt Grenchen einen Facebook-Auftritt. Interessierte können sich auf www.facebook.com/stadtgeschichte-
Grenchen immer auf dem neusten Stand halten und zu den Beiträgen ihre Kommentare abgeben. «Dadurch sind wir in der Lage, möglichst viel Wissen einzuholen und so die Stadtgeschichte fundiert aufzubauen», sagt Salome Moser. (mgt)

Weitere Informationen finden sie auf www.stadtgeschichte-grenchen.ch und www.wiki.stadtgeschichte-grenchen.ch

Auskunft erteilt Salome Moser, Stadtarchivarin und Projektverantwortliche; Stadtarchiv Grenchen; Tel. 032 653 31 09 (Montag und Dienstag); salome.moser
@grenchen.ch