Grenchen
Private sammeln an Thai-Fest in Grenchen für kranke Kids

Unter dem Motto «Herz zu Herz» haben Privatpersonen aus Solothurn das Grenchner Thai-Fest gegründet. Es findet heuer bereits zum zweiten Mal statt. Der Erlös kommt Hilfsprojekten in Thailand zugute.

Patrick Furrer
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Ein Höhepunkt des Feste sind die traditionellen Thai-Tänze.

Ein Höhepunkt des Feste sind die traditionellen Thai-Tänze.

Bereits zum zweiten Mal veranstalten René und Chayanee Berny aus Solothurn gemeinsam mit Kollegen ein Spendenfest in Grenchen. Der Erlös daraus soll für Hilfsprojekte in Thailand eingesetzt werden. Das Thai-Fest von kommenden Samstag steht unter dem Titel «Spende für Kinder mit Aids und Krebskranke».

René Berny und seiner aus Thailand stammenden Frau, mit der er seit 20 Jahren verheiratet ist, liegt Thailand sehr am Herzen. Privat ist das Paar jedes Jahr mindestens einmal in Asien. Helfen wollen sie aber von der Schweiz aus. «Letztes Jahr haben wir für die Opfer des Hochwassers gesammelt, dieses Jahr wollen wir unbedingt den Kindern helfen», sagt René Berny. Bei der ersten Durchführung 2011 konnten fast 7000 Franken gesammelt und weiterverteilt werden, über 400 Personen nahmen am Thai-Fest teil.

Das möchten die Organisatoren dieses Jahr noch übertreffen. Dabei handelt es sich beim Thai-Fest nicht etwa um einen langweiligen Spendenanlass. Den Besuchern wird viel geboten, womit nicht nur das grosse thailändische Buffet gemeint ist. Eine Gruppe führt thailändischen Kultur-Tanz in traditionellen Gewändern auf, Sänger Phi Böm schickt Songs auf Thai und Englisch durchs Mikrofon, ausserdem umrahmt eine thailändische Band den gemütlich-stimmigen Abend mit Musik. Ausserdem wird am Anlass genauer über die Verwendung der Spendengelder informiert.

Dass die Organisatoren das Thai-Fest in Grenchen durchführen, kommt daher, dass Solothurn bereits ein ähnliches Fest hat, erklärt René Berny. Grenchen habe früher auch eines gehabt, dass aber leider nicht mehr durchgeführt wird. «Ausserdem gibt es in Grenchen sehr viele Thailänder», weiss Berny. Über allem Einsatz der engagierten Privatpersonen steht das Motto «Herz zu Herz». Unter diesem Namen ist auch die Gründung eines Vereins vorgesehen.

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