Stadtbummel

Preis für die beste Werbung

Überall sind Werbeplakate zu sehen.

Überall sind Werbeplakate zu sehen.

Während meines letzten (motorisierten) Stadtbummels hatte ich wegen eines Staus auf der Autobahnabfahrt Richtung Airport mehr als genug Zeit, die Werbetafeln entlang der Strasse genauer anzusehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele Unternehmen mit ihren «Werbefranken» fahrlässig umgehen.

Fachleute streiten sich ja immer wieder über die Wirkung ihrer Werbung. Viele behaupten sogar, dass von jedem einzelnen Werbefranken mindestens 50 Rappen zum Fenster rausgeworfen sind. Bei meiner «Staufahrt» stellte ich fest, dass es viele gibt die sogar den ganzen Franken wegschmeissen.

Bei normalen Verkehrsaufkommen sind die Werbeplakate im Weltformat mit Papiermass 89,5 x 128 cm bei normalem Fahrtempo auch auf wenige Meter Distanz nicht lesbar. Meistens ist die Schriftgrösse nicht mal grösser als 5 cm!!!

Ich habe aber ein Plakat gefunden, das von mir ganz spontan sogar zum besten Werbeplakat des Jahres gekürt wird. Preisträger ist die «höhere Fachschule für Technik Mittelland, hftm». Sie hat für einen Infoabend mit dem Ziel, Interessenten für einen Lehrgang zum «Techniker HF» zu werben. Wenigstens waren das Datum und der Beginn des Anlasses vermerkt.
Wer die «hftm» ist wird nicht erwähnt. Wo dieser Anlass stattfindet steht nirgends. Gut wird bei «hftm» kein Marketingkurs angeboten ... Wer gut kommunizieren will, sollte mindestens 6 W’s beachten. (Wer, macht Was, Wann, Wie, Wo und Warum). Fast wie im Militär – dort können Sie das Warum durch Welche Mittel ersetzen.

So wenige Tage vor Weihnachten möchte ich die Gelegenheit nutzen, um all jenen herzlich zu danken, die jahrein jahraus viel dazu beitragen, dass wir uns in Grenchen wohlfühlen können. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, den Angehörigen der Polizei, Feuerwehr und Rettung, den Mitarbeitern der Baudirektion, die unsere Stadt sauber halten, den guten Geistern in den Spitälern, Alters- und Pflegeheimen usw. Wir nehmen ihren Einsatz leider allzu oft als Selbstverständlichkeit entgegen.

Wie wäre es, wenn wir uns in den kommenden Tagen spontan bei ihnen bedanken, ihnen zunicken und sie grüssen – ja vielleicht sogar einmal spontan die Hand drücken und Dankeschön sagen? Ein Dankeschön kostet uns nichts. Den Empfängern macht es Freude und wird bestimmt geschätzt. Probieren Sie es doch einfach mal. Dankeschön und schöne Festtage.

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