Zwei Rücktritte
Präsident und Sportdirektor des FC Grenchen 15 geben Amt ab

Michael Rüetschli ist per Ende Januar von seinem Amt als Präsident des Fussballvereins FC Grenchen 15 zurückgetreten. Auch Sportdirektor Peter Baumann geht. Marcel Bolliger übernimmt das Präsidium ad interim.

Andreas Toggweiler
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Präsident Michael Rüetschli und Sportdirektor Peter Baumann verlassen den Verein. (Archiv)

Präsident Michael Rüetschli und Sportdirektor Peter Baumann verlassen den Verein. (Archiv)

André Weyermann

Michael Rüetschli ist per Ende Januar von seinem Amt als Präsident des FC Grenchen zurückgetreten, wie einer Mitteilung des Vereins vonm Mittwoch zu entnehmen ist. «Der Rücktritt war seit längerer Zeit in Planung, da Rüetschli im Februar eine intensive Weiterbildung antritt und so bei seiner Tätigkeit für den FC Grenchen 15 zurückstecken musste.»

Marcel Bolliger, Präsident a. I. Marcel Bolliger, Präsident a. I.

Marcel Bolliger, Präsident a. I. Marcel Bolliger, Präsident a. I.

zvg

Um die Saisonplanung auf den Rückrundenstart hin bereits unter einer neuen Führung angehen zu können, fiel der Entscheid von Rüetschli, der neuen sportlichen Führung das Ruder nun zu übergeben, wie es weiter heisst. Mit ihm tritt auch Sportdirektor Peter Baumann von seinem Amt zurück, welcher Ende 2016 von Rüetschli verpflichtet wurde. «Persönliche Gründe» werden hier als Rücktrittsgrund angegeben.

Michael Rüetschli trat sein Amt im Sommer 2016, im Jahr 1 nach der Fusion des FC Grenchen mit dem FC Wacker Grenchen an. Während seiner Amtszeit fusionierte der FC Grenchen 15 zudem mit dem FC Fulgor Grenchen und wurde so zu einem der grössten Ausbildungsvereine im Kanton Solothurn.

Die Geschicke des Clubs werden neu ad interim vom bisherigen Marketingverantwortlichen des FC Grenchen 15, Marcel Bolliger, und dem Vorstandsbeisitzer Daniel Emch geführt.

Ist Bolliger, faktisch der wichtigste Strippenzieher im Grenchner Fussball, jetzt am Ziel seiner Wünsche? – «Ich habe ja Rüetschli geholt und hätte schon damals das Amt übernehmen können», erklärt Bolliger. Er räumt ein, dass es «schon zu Diskussionen» gekommen sei rund um die sportliche Position des Vereins vor der Rückrunde. Gespräche mit einem Sportchef-Kandidaten seien bereits im Gang. Die Frage, wie lange Bolliger Präsident bleibt? Er könne sich auch vorstellen, dass man beim FCG 15 ein Geschäftsleitungsmodell mit mehreren Personen an der Spitze einführe, meint dieser. Das Personal dafür sei vorhanden.

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