Flavia Lengacher und Naemi Singer heissen die Gewinnerinnen des Plakatwettbewerbs, den die SWG in der Schule für Gestaltung in Bern und Biel ausgeschrieben hatte. Die angehenden Polygrafinnen und Polygrafen hatten die Aufgabe, die erneuerbaren Energien und speziell das Thema Windkraft zu illustrieren.

Schliesslich hat die SWG vor, bis 2020 auf dem Grenchenberg einen Windpark mit sechs Windkraftanlagen zu errichten. Die Lernenden des vierten Lehrjahres haben ihre Ideen in einer Projektwoche umgesetzt. Die Wettbewerbsteilnehmer erhielten von der SWG ein «umfassendes Briefing», wie es in einer Mitteilung heisst, schliesslich hatten sie die Aufgabe, «zu sensibilisieren und zu einem positiven Image für das Projekt der SWG beizutragen».

 «Ich bin positiv überrascht von der Kreativität der Beiträge», erklärte SWG-Chef Per Just nach der Vernissage der resultierenden elf elektronischen Plakate in Bern. Diese sollen für die elektronische Werbung, etwa in Bussen oder auf Bildschirmen am Bahnhof, verwendet werden.

«Die Zweier- und Dreierteams haben sich mit grossem Engagement auf die Aufgabe gestürzt», erklärt Just. Sie erkundeten den Grenchenberg zur Inszenierung ihrer Ideen, bauten Modelle oder Installationen, fotografierten Fantasiegebilde und verwoben digitale und analoge Bilderwelten. Schliesslich galt es für die jungen Grafiker, einen Auftragsprozess aus der Werbewirtschaft durchzuspielen.

Wo und wie die Plakate in der Öffentlichkeit zu sehen sein werden, darüber konnte Just noch keine Angaben machen. Vorerst sind sie bis zum 23. Dezember in der Schule für Gestaltung in Bern zu sehen. Die Gewinnerteams erhalten von der SWG einen Rundflug mit der «Antonov» ab Flughafen Grenchen geschenkt.