Kreativität
«Positiv überrascht von Kreativität»: Grafikerlehrlinge entwerfen Plakate für den SWG-Windpark

Die SWG hat Grafikerlehrlinge elektronische Plakate zur Imagepflege und zur Windkraft entwerfen lassen. Die Lernenden des vierten Lehrjahres haben ihre Ideen in einer Projektwoche umgesetzt.

Andreas Toggweiler
Merken
Drucken
Teilen
Entwürfe der Lernenden im 4. Lehrjahr der Schule für Gestaltung Bern/Biel
11 Bilder
Svenja Nyffeler und Chris Moser
Iris Nufer und Jérôme Gerig
Tabea Frei, Milen Portenier, Selina Mühlemann
Fabienne Schäfer und Vanessa Schwendimann
So würden angehende Polygrafen für die Windkraft werben
Aline Brawand und Anna Studer
Ana Lea Musterund Salome Mettler
Diana Viscari und Shana Hirschi
3. Platz: Roman Weyermann und Flo Schmid
2. Platz Laurent Perren, Lea Kohler, Anja Gasser

Entwürfe der Lernenden im 4. Lehrjahr der Schule für Gestaltung Bern/Biel

zvg

Flavia Lengacher und Naemi Singer heissen die Gewinnerinnen des Plakatwettbewerbs, den die SWG in der Schule für Gestaltung in Bern und Biel ausgeschrieben hatte. Die angehenden Polygrafinnen und Polygrafen hatten die Aufgabe, die erneuerbaren Energien und speziell das Thema Windkraft zu illustrieren.

Schliesslich hat die SWG vor, bis 2020 auf dem Grenchenberg einen Windpark mit sechs Windkraftanlagen zu errichten. Die Lernenden des vierten Lehrjahres haben ihre Ideen in einer Projektwoche umgesetzt. Die Wettbewerbsteilnehmer erhielten von der SWG ein «umfassendes Briefing», wie es in einer Mitteilung heisst, schliesslich hatten sie die Aufgabe, «zu sensibilisieren und zu einem positiven Image für das Projekt der SWG beizutragen».

«Ich bin positiv überrascht von der Kreativität der Beiträge», erklärte SWG-Chef Per Just nach der Vernissage der resultierenden elf elektronischen Plakate in Bern. Diese sollen für die elektronische Werbung, etwa in Bussen oder auf Bildschirmen am Bahnhof, verwendet werden.

«Die Zweier- und Dreierteams haben sich mit grossem Engagement auf die Aufgabe gestürzt», erklärt Just. Sie erkundeten den Grenchenberg zur Inszenierung ihrer Ideen, bauten Modelle oder Installationen, fotografierten Fantasiegebilde und verwoben digitale und analoge Bilderwelten. Schliesslich galt es für die jungen Grafiker, einen Auftragsprozess aus der Werbewirtschaft durchzuspielen.

Wo und wie die Plakate in der Öffentlichkeit zu sehen sein werden, darüber konnte Just noch keine Angaben machen. Vorerst sind sie bis zum 23. Dezember in der Schule für Gestaltung in Bern zu sehen. Die Gewinnerteams erhalten von der SWG einen Rundflug mit der «Antonov» ab Flughafen Grenchen geschenkt.