Grenchen
Porsche und Eterna verkünden das Ende ihrer Zusammenarbeit

Eterna wird in Zukunft keine Porsche Design Uhren mehr bauen und entwickeln. Die beiden Firmen haben das Ende der Zusammenarbeit vermeldet. Die Luxusmarke Porsche Design will sich bis Mitte Jahr einen neuen Partner suchen.

Andreas Toggweiler
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Eterna stellt schon seit Jahren selbst wieder mechanische Uhrwerke her.

Eterna stellt schon seit Jahren selbst wieder mechanische Uhrwerke her.

Oliver Menge

Als der neue Eterna- Chef Bruno Jufer kürzlich dem Bieler Tagblatt sagte: «Meiner Meinung nach hat Eterna zu viele Produkte auf den Markt gebracht», könnte er auch den jetzt erfolgten Schritt im Auge gehabt haben. Wie Porsche Design und Eterna gestern mitteilten, geht man künftig getrennte Wege.

Hauptgrund für die Trennung dürfte allerdings die Übernahme der Eterna durch die China Haidian Holding sein, welche 2011 die Beteiligungsgruppe von F.A. Porsche als Besitzerin ablöste.

«Die Porsche Design Group (Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG) und die Grenchner Eterna AG beenden ihren Lizenzvertrag über die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von hochwertigen Uhren», heisst es in der Mitteilung.

Um die seit über 40 Jahren angebotenen «Porsche Design Timepieces» erfolgreich fortzuführen, werde sich die Luxusmarke Porsche Design in dieser Kategorie bis voraussichtlich Mitte des Jahres neu aufstellen - sprich einen neuen Partner suchen.

Samir Merdanovic, Vize-Chef der Eterna mit derzeit 48 Angestellten wird mit den Worten zitiert: «Nach unserer erfolgreichen Partnerschaft mit Porsche Design werden wir uns wieder ganz der Entwicklung und Manufaktur hochwertiger und innovativer Zeitinstrumente der Marke Eterna widmen, beispielsweise durch die Weiterentwicklung des revolutionären Eterna-Uhrwerks mit dem Spherodrive System.»

Sämtliche Serviceleistungen für die entsprechenden Porsche Design-Uhren würden weiterhin von Eterna gewährleistet. Darüber hinaus würden n die beiden Unternehmen künftig in verschiedenen technischen Bereichen zusammen arbeiten, wie es heisst.

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