Jubiläum
Physiotherapie am Grenchner Postmarkt feiert 25 Jahre

Der gebürtige Holländer Jan Herman van Minnen eröffnete am 16. August 1987 ein Physiotherapiepraxis an der Wiesenstrasse in Grenchen. 1978 zog der heute 56-Jährige vom Friesland in die Schweiz und arbeitete zuerst im Bürgerspital in Solothurn.

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Stehend (vl.) Stefan Zuber, Pieter Westerhuis, Jan Swager van Dok, Marianne Wolf, Simone Blankart, Adi van Minnen, Charlotte Wuttke sowie vorne (v.l.) Harry Herrewijn, Jan Herman van Minnen, Joséphine Bernetti.

Stehend (vl.) Stefan Zuber, Pieter Westerhuis, Jan Swager van Dok, Marianne Wolf, Simone Blankart, Adi van Minnen, Charlotte Wuttke sowie vorne (v.l.) Harry Herrewijn, Jan Herman van Minnen, Joséphine Bernetti.

Zur Verfügung gestellt

Neun Jahre später eröffnete Jan Herman van Minnen seine erste eigene Praxis, die sich im Laufe der Jahre erfolgreich zu einer Gruppenpraxis entwickelte. 1994 kamen Jan Swager van Dok und vier Jahre später Harry Herrewijn hinzu. Seit 1996 ist die Gruppenpraxis im «Postmarkt» in Grenchen beheimatet.

Politik muss etwas bewegen

Neben seiner Arbeit in der Praxis unterrichtet Firmengründer Jan Herman van Minnen heute regelmässig in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die manuelle Therapie, auf die er ganz besonders Wert legt, werde immer wichtiger, sagt er. Das führte auch dazu, dass die Gemeinschaftspraxis heute zu einem stattlichen KMU mit fünf fest angestellten Physiotherapeutinnen und -therapeuten sowie zwei Bürofachkräften gewachsen ist.

Auch wenn es den erfolgreichen Fachkräften um die Zukunft nicht bange ist, so macht die Tarifsituation in der Physiotherapie Sorgen. Van Minnen:

«Der Tarif für unsere Dienstleistung ist seit 14 Jahren unverändert, und wir warten gespannt auf die Entscheidung der Solothurner Kantonsregierung, die im Herbst über die Tarifanpassung entscheidet.» Damit Physiotherapeuten ein der Leistung entsprechendes Salär ausbezahlt werden könne, sei eine Tariferhöhung zwingend.

Zuversichtlich schaut das Team Physiotherapie Postmarkt in die Zukunft, sagt van Minnen. Das Team freut sich, auch in Zukunft einen Beitrag zu einer professionellen Behandlung zu leisten. (mgt)

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