Grenchen
Peter Brotschi ist neuer Präsident der Personalvereinigung

Die Generalversammlung der städtischen Personalvereinigung hat Peter Brotschi einstimmig zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er übernahm das Amt von Claude Barbey, dem ehemaligen Stadtbaumeister.

Andreas Toggweiler
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Claude Barbey (links) gratuliert seinem Nachfolger Peter Brotschi zur Wahl.

Claude Barbey (links) gratuliert seinem Nachfolger Peter Brotschi zur Wahl.

Zur Verfügung gestellt

Barbey stand der Vereinigung mit rund 120 Mitgliedern während neun Jahren vor.

Mit dem zwar in Grenchen wohnhaften, aber in Bettlach als Lehrer arbeitenden CVP-Kantonsrat Peter Brotschi bekommt das städtische Personal eine externe Leitung. Barbey begründet dies einerseits mit dem Umstand, dass sich kein städtischer Angestellter bereit erklärt habe, das Amt zu übernehmen. «Anderseits hat es auch einige Vorteile, wenn eine von der Stadt unabhängige Person diesen Job wahrnehmen kann», erläutert Barbey. «Wenn jemand nicht auf der Lohnliste der Stadt ist, kann er sich unbefangener äussern, weil kein Abhängigkeitsverhältnis besteht.» Auch der Personalverband des Kantons habe sich für diese Lösung entschieden, erklärt Barbey.

Brotschi kennt die Verwaltung der Stadt durchaus gut, war er doch von 1992 bis 1999 stellvertretender Stadtschreiber Grenchens.

Dieser verspürt offenbar keinen Druck, jetzt härter zuzubeissen. «Ich wurde sehr herzlich aufgenommen», meint er auf Anfrage. Die Personalvereinigung sei denn auch keine Gewerkschaft, sondern diene in hohem Masse der Geselligkeit und dem Austausch. Dass er als Aussenstehender an der Spitze stehe, wertet aber auch Brotschi als Vorteil. Er bedauert gleichzeitig, dass von den Grenchner Abteilungsvorstehern nur noch die Minderzahl Mitglied der Personalvereinigung sei. Nach dem Abgang von Barbey ist von den Chefs lediglich noch Sozialamtschef Kurt Boner dabei.