Grenchen
Pensum für Lindenhaus-Leitung soll auf 80 Prozent erhöht werden

Fürs Lindenhaus war 2013 ein intensives Jahr. Der Mittagstisch und das Projekt Midnight Sports laufen gut. Gerne würde man aber das Pensum der Lindenhausleitung um 10% auf 80% erhöhen.

André Weyermann
Merken
Drucken
Teilen
Das Lindenhaus

Das Lindenhaus

Urs Byland

Die Traktandenliste an der Generalversammlung der ISG (Interessengemeinschaft Spielplätze Grenchen) ist jeweils reich befrachtet. Das hängt damit zusammen, dass die ISG eben auch Trägerverein des Lindenhauses ist. Dass auch die diesjährige GV speditiv über die Bühne ging, zeigt auf, dass (fast) alles in gewünschten Bahnen läuft.

Zum Lindenhaus: Präsident Bruno Meier sprach in seinem Jahresbericht von einem intensiven Jahr mit vielen wichtigen Entscheidungen, in welchem die Vielseitigkeit des Lindenhauses erweitert und die Weiterentwicklung in die richtige Richtung gelenkt wurde. Es galt vor allem, die Nachfolge von Regula Lüthi als Leiterin zu regeln. Und obwohl diese markante Spuren hinterlassen habe, sei man sicher mit Monika Crausaz eine kompetente Fachfrau gefunden zu haben, welche diese Lücke ausfüllen könne.

Neben diversen Angeboten für Kinder und Jugendliche hat man im letzten Jahr auch die Leitung des Projektes Midnight Sports übernommen und dies erfolgreich weitergeführt. Gut 40 Jugendliche nehmen einmal die Woche die Gelegenheit wahr, sich spielerisch und sportlich zu betätigen, wobei besonders auf die Eigenverantwortung der Teilnehmenden Wert gelegt wird.

Gesundes essen für Kinder

Auch der Mittagstisch floriert weiter. Zwischen 20 und 30 Kinder Schüler lassen es sich jeweils nicht nehmen, ein gesundes, möglichst fettarmes Essen zu geniessen. Das Lindenhaus hat sich aber auch als Begegnungszentrum weiter etabliert. Verschiedene Vereine brauchen die Räumlichkeiten für ihre Zwecke und immer mehr Grenchner wählen das Lindenhaus als günstigen und zentralen Ort für private Festivitäten.

Wunschlos glücklich also? Nicht ganz. Man möchte gerne das Pensum der Lindenhausleitung um 10% auf 80% erhöhen, um einerseits den gestiegenen Aufgaben gerecht zu werden und andererseits in naher Zukunft auch als Ausbildungsstation für Absolventen der Fachhochschule anerkannt zu sein. Ein entsprechendes Gesuch ist an die zuständigen Stellen der Gemeinde gestellt worden.

Bei den Spielplätzen berichtete Präsidentin Chantal Heusser von einem ruhigen Jahr. Alle Spielplätze seien belebt gewesen, wobei allerdings der Spielplatz Lerchen durch die neue Überbauung an der Schlachthausstrasse stark beeinträchtigt gewesen sei. Für den Spielplatz Röti sucht der Verein für die neue Saison (ab anfangs Mai) dringend Personen, die die Betreuung übernehmen. Luzia Aebi hat nach jahrelanger Arbeit als Aktuarin demissioniert. Ihre Nachfolge tritt Isabelle Amez Droz an.

Budget eingehalten

Gefordert ist bei der ISG jeweils auch Kassierin Christine Hagmann, hat sie doch immerhin eine Gesamtsumme von 380 000 Franken zu verwalten. Das Budget konnte auch dieses Jahr wieder eingehalten werden. Für das kommende Jahr wird sowohl bei den Spielplätzen als auch beim Lindenhaus bei vorsichtiger Budgetierung mit einem kleinen Verlust gerechnet. Dieser würde allenfalls aus dem Eigenvermögen gedeckt.