Das wird heiter werden. Und spannend. Und musikalisch. Und besinnlich. Und dramatisch. Und, und … Corinne Maier hat ein Programm für die Parktheater-Saison 2015/16 zusammengestellt, dem es an Abwechslung nun wirklich nicht mangelt und welches von der leichtfüssigen Komödie bis zum literarischen Klassiker so ziemlich alles bietet, was gute Theaterunterhaltung ausmacht. «Es ist mein Herz-Programm. Ich freue mich wirklich auf jede einzelne Vorführung», führt sie denn auch aus.

Nächsten Dienstag geht es gleich furios los. Nach dem Wechseljahr-Musical «Heisse Zeiten», welches letzte Saison die Massen begeisterte, steht nun die Fortsetzung «Höchste Zeit – Der Erfolg geht weiter» auf dem Programm. Diesmal machen sich die vier so unterschiedlichen Damen ans Heiraten.

Wetten, dass das starke Geschlecht auch diesmal wieder so richtig auf die Schippe genommen wird. Aber aufgepasst! Die Herren der Schöpfung schlagen zurück. In «Mann über Bord» (25. Februar 2016) kümmern sich vier Midlife-kriselnde Männer nicht nur um sich selbst, sondern werden bestimmt den einen oder anderen Giftpfeil Richtung holde Weiblichkeit abfeuern.

Irische Weihnachten

Spannung pur verspricht die Vorstellung vom 4. November. Umberto Ecos Geniestreich «Der Name der Rose» ist nämlich in einer Bühnenfassung des Berliner Kriminaltheaters zu sehen.

Gleich zweimal kommt weihnachtliche Stimmung auf. Schon traditionell beginnt das Quartett Furbaz seine Tournee in Grenchen. Am 28. November gibt es ein Wiedersehen mit den Publikumslieblingen aus den Bündner Alpen. Weihnachten in Irland? Auch das bietet das Programm. Die Vorstellung «Irish Christmas» vom 8. Dezember entführt die Zuschauer auf die Grüne Insel und deren ureigene Bräuche. Viel Musik, Gesang und natürlich der unvergleichliche Irish Dance sind angesagt.

Einer der ganz Grossen ist am 26. Januar 2016 zu Gast. Geboten wird «Der Schauspieldirektor», eine Komödie mit Musik in einem Akt von Wolfgang Amadeus Mozart. Einheimisches Schaffen bringt der Auftritt des Basler Häbse-Theaters mit «Eimool nit uffbasst» vom 17. März 2016. Ein partygestresster Schutzengel soll auf Erden den selbst verursachten Schlamassel wieder in Ordnung bringen. Das tönt nach himmlisch-komischen Turbulenzen. Wenn es um Komödien mit gesellschaftskritischen Untertönen geht, sind die französischen Theatermacher kaum zu schlagen. Man darf sich deshalb auf «Der Vorname» mit Grimme-Preisträger Martin Lindow freuen (3. Februar 2016).

Musical und «Homo Faber»

Schliesslich sind noch zwei Klassiker im Angebot. Das Musical «Kiss me Kate» am 6. März 2016. Und zum Saisonschluss (23. März 2016) wagt man sich wieder einmal an einen literarischen Stoff mit der Bühnenfassung (Ulrich Woelk) von Max Frischs «Homo Faber» in einer Aufführung des Theaters des Kantons Zürich. Der Klassiker der Moderne zeigt den Ingenieur Walter Faber, in dessen technisch-rationeller Welt der Zufall keinen Platz hat und dem gerade eine zufällige Begegnung zum Verhängnis wird.

Das Programm des Parktheaters: ungemein abwechslungsreich und bestimmt den einen oder anderen Besuch wert.

Einzelkarten: ticketino.com, BGU, Post. Saisonabonnemente 079 202 27 27 (Corinne Maier).