In den Grenchner Schulhäusern ist diese Woche Phase orange. Hunderte Schulkinder sind damit beschäftigt, Kürbisse zu bearbeiten, um für den grossen Kürbisnacht-Umzug von morgen Freitag gewappnet zu sein.

Gestern waren im Schulhaus Eichholz die Drittklässler an der Reihe. Unter der Aufsicht der Klassen- und Werklehrerinnen machten sie sich mit Eifer ans Werk, um die Kürbisse Schnitz für Schnitz auszuhöhlen, was einige Geduld und Kraft erforderte. Geschick und eine sichere Hand waren nachher gefragt, um mit scharfem Werkzeug die die Augen, Nasen und Münder auszustechen, oder die Rinde sonstwie zu verzieren. Doch die Grenchner Kinder sind da bisweilen schon recht routiniert.

Schon die Jüngsten machen mit. Die Erst- und Zweitklässler aus dem Eichholz gestalten diesmal die Dekoration des Brunnens auf dem Marktplatz, die Fünft- und Sechstklässler schmücken einen Wagen mit Rübenklaternen.

Wenn die Kürbisse fertig geschnitzt sind, werden sie auf einen Tragständer aus Holz montiert, der im Vorfeld von den Lehrkräften angefertigt wurde. Jetzt fehlt nur noch das Teelicht und die Kürbislaterne ist fertig.