Grenchen
Nur wenige Jungbürger genossen den Höhenflug

Zur Jungbürgerfeier des Jahrgangs 1994 trafen sich gerade mal 5 der insgesamt 120 eingeladenen Jungbürger am Flughafen in Grenchen. Kein Wunder, überlegt man sich derzeit, den Anlass in einer anderen Form weiterzuführen.

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Jungbuergerfeier mit Flughafenfuehrung und anschliessendem Rundflug
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Jungbuergerfeier mit Flughafenfuehrung und anschliessendem Rundflug
Jungbuergerfeier mit Flughafenfuehrung und anschliessendem Rundflug
Jungbuergerfeier mit Flughafenfuehrung und anschliessendem Rundflug
Jungbuergerfeier mit Flughafenfuehrung und anschliessendem Rundflug
Jungbuergerfeier kamen in Grenchen in den Genuss eines Rundflugs
Jungbuergerfeier mit Flughafenfuehrung und anschliessendem Rundflug
Jungbuergerfeier mit Flughafenfuehrung und anschliessendem Rundflug
Jungbuergerfeier mit Flughafenfuehrung und anschliessendem Rundflug
Jungbuergerfeier mit Flughafenfuehrung und anschliessendem Rundflug
Jungbuergerfeier mit Flughafenfuehrung und anschliessendem Rundflug
Jungbuergerfeier mit Flughafenfuehrung und anschliessendem Rundflug

Jungbuergerfeier mit Flughafenfuehrung und anschliessendem Rundflug

bar

Das Rahmenprogramm startete mit einem Rundgang durch den Flughafen unter der Führung von Andreas von Aesch. Er informierte die Jungbürger über die Flughafenanlage, die einzelnen Flugzeugmodelle und beantwortete unter anderem die Frage, wieso denn ein Flugzeug überhaupt fliegt.

Nach der kurzen Führung wartete auf die fünf Teilnehmenden eine Überraschung, welche von Marlyse Frey, der Organisatorin des Anlasses, verkündet wurde: Sie alle hatten die Möglichkeit, gemeinsam mit Pilot Markus Wullimann über Grenchen zu fliegen. «Dies habe ich nicht erwartet, aber um ehrlich zu sein schon gehofft», sagte Louvie Haller, der die Freude anzusehen war. Auch den anderen vier war die Begeisterung, aber auch die Nervosität im Gesicht geschrieben. «Ich durfte sogar selber steuern und wir haben es überlebt», strahlte Dominique Seurait nach dem Flug und man war sich sicher: alle, die nicht erscheinen sind, haben etwas verpasst.

Stapi nahm Gelöbnis ab

Nach einem Apéro im Restaurant Airport wurde schliesslich der offizielle Akt vollzogen. Stadtpräsident Boris Banga hielt eine kurze Ansprache und informierte die Jugendlichen auf kurzweilige Art über Rechte und Pflichten, welche man mit dem erreichen der Mündigkeit zu beachten hat und sagte: «Bleibt neugierig und wachsam, offen für alles, was das Leben zu bieten hat, bleibt euch selber treu und geniesst das Leben». Diese Worte unterstrich Banga mit einem Zitat von Jean-Jacques Rousseau: «Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, um es zu geniessen»

Nach der Gelöbnisabnahme konnten schliesslich alle Beteiligten den Abend mit einem gemeinsamen Nachtessen ausklingen lassen. (sgo)

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