Dazu beigetragen haben ein unerwarteter Gewinn von 22'700 Franken in der Verwaltungsrechnung und ein Fehlbetrag von lediglich 31'400 Franken (budgetiert waren 48 700 Franken) in der Forstrechnung. Nach ordentlichen Abschreibungen resultiert ein Cashflow von 283'500 Franken. Das Eigenkapital beträgt knapp 9,3 Mio. Franken.

Schwierige Situation

Revierförster Patrik Mosimann zeigte sich an der Bürgergemeindeversammlung trotz des Defizits einigermassen zufrieden: «Leider resultiert ein Fehlbetrag, aber die Situation im Wald ist mit tiefen Holzpreisen, Stürmen, Trockenheit und Hitze schwierig gewesen.» Dank strikter Ausgabendisziplin und vermehrter Arbeiten für Dritte (insbesondere für die Bürgergemeinde Solothurn) sei aber ein Resultat erwirtschaftet worden, das sich sehen lassen könne. Der Bereich Energieholz entwickle sich zudem weiterhin gut.

Bürgergemeindeverwalter Renato Müller begründete das gute Ergebnis in der Verwaltungsrechnung vor allem mit Mehreinnahmen im Bereich Einbürgerungsgebühren. Etwas Sorge bereitet der Steinbruch Firsi, der wiederum weniger eingebracht und so ein noch besseres Resultat verhindert hat. Bürgergemeindepräsident Franz Schilt äusserte sich zur Sperrung der Bergstrasse. Man werde versuchen, diese rasch und sicher wieder benutzbar zu machen. Er rechnet mit Kosten im fünfstelligen Bereich.

Keine Investitionen im 2018

2018 wurden ausnahmsweise keine Investitionen getätigt. Dies wird schon in diesem Jahr anders aussehen. Wie geplant wurde nämlich die Sanierung im Ökonomiegebäude auf dem Stierenberg an die Hand genommen und auch abgeschlossen. Laut Franz Schilt stehen nun Renovationen im Wohnhaus an. Dazu hat ein Bruch der Abwasserleitung beim Eingang ins Restaurant Stierenberg sofortige Arbeiten erforderlich gemacht, mit Kosten, die noch nicht beziffert werden können.

Erfreulicherweise kann auch das Projekt zur Lösung des Abwasserproblems Untergrenchenberg-Obergrenchenberg angegangen werden. Gegen dieses Infrastrukturprojekt sind keine Einsprachen eingegangen. «Das wird in der Investitionsrechnung deutliche Spuren hinterlassen. Dazu kommt natürlich der Aufwand für die Bergstrasse, der beim Erstellen des Investitionsbudgets noch nicht absehbar war», erklärte der Bürgerpräsident.

Grossmehrheitlich (eine Gegenstimme) hat die Versammlung schliesslich 12 Einbürgerungsgesuche (23 Personen) gutgeheissen. Die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger stammen aus Deutschland, Türkei, Österreich, Kosovo, Nordmazedonien, Serbien-Montenegro, China, Kroatien und Bosnien-Herzegowina.