Der Event schweiz.bewegt in Grenchen oder «grenchen.bewegt» wird dieses Jahr erstmals von den Sportvereinen organisiert und soll mit einem einer mobilen Turnhalle auf dem Marktplatz mehr Grenchnerinnen und Grenchner zum Spörteln animieren (wir berichteten). Die Anmeldung ist erfolgt, und das Programm für den fünftägigen Anlass vom Montag 7. Mai bis Freitag 11. Mai steht fest.

Da der grösste Sportverein der Stadt, der Turnverein Grenchen, sich nicht beteiligt, sind die Voraussetzungen nicht optimal, ein Beinbruch sei das aber nicht, sagt Gerd Frera, Medienverantwortlicher von grenchen.bewegt. «Jetzt müssen wir einfach Gas geben.» Grenchen müsste zwischen 13000 und 15000 Bewegungspunkte sammeln, um gegen die Sportgemeinde Brig-Glis gewinnen zu können – fast die doppelte Zahl, welche an der letzten Durchführung erreicht wurde. Ein Zeitfenster von 35 Stunden werden die Gemeinden anbieten.

«Bewegung und Spass»

In Grenchen sind mehrere Veranstaltungen gleichzeitig und parallel durchführbar. «In erster Linie geht es um die Bewegung und den Spass», stellt Gerd Frera fest. Nun stehen auch die Vereine und Organisationen fest, welche partizipieren. Die Liste setzt sich zusammen aus: Damenturnverein, Box-Club, Hornussergesellschaft, Juniorenfussballgruppierung Grenchen United, Tischtennis Club, Trampolinabteilung TV Grenchen, Satus Ski-Club, Nippon Karateklub, Zumba Fitness sowie Altersturnen Pro Senectute, Waldspielgruppe, Schwimmkurs Susanne Gasche, UHC Grenchen-Aegerten, SHC Grenchen/Limpachtal, Kultur-Historisches Museum, Stadtmusik, Gesundheitsförderung GVFG und Grenchen Tourismus. Weitere können sich unter gerd.frera@cajoue.com anmelden.

Firmen sollen mithelfen

Neu ist vorgesehen, dass die Grenchner Firmen ihren Angestellten eine Stunde für eine Teilnahme über Mittag «schenken», damit auf diese Art zusätzliche Punkte in den Sammeltopf gelangen. Angedacht ist eine Art Veloparcours, die Details sind aber noch offen. Firmen können eigene Ideen einbringen, da sei man offen, sagt Frera. «Ob beim Velofahren oder mit dem Kampf-Radiergummi, Hauptsache, die Firmen sind mit dabei.» Unterstützt wird das OK neu von der Stadtschreiberin Luzia Meister, welche durch die Aktion «Bike to Work» bereits entsprechende Kontakte und Erfahrungen sammeln konnte.

Letztlich sollen auch die Schulen noch stärker eingebunden werden. Das OK ist überzeugt, dass der Bewegungsevent dazu beiträgt, die attraktive Seite der Stadt zu präsentieren, gerade den Firmenangestellten, welche zwar in der Stadt arbeiten, sich aber nicht allzu oft auch darin bewegen.