Die insgesamt über 100 Helferinnen und Helfer kamen alle zum Einsatz und wurden von den zuständigen Ressortleitern für ihren Einsatz instruiert. Emsig wurden Abschrankungen aufgestellt, Bandenwerbung aufgehängt, die Zeitmessung installiert und die Festwirtschaft in Betrieb genommen. Der Streckensicherungschef, Daniel Meile, trommelte seine Leute ebenfalls nochmals zusammen und setzte seine Helferinnen und Helfer ins Bild, auf welche Punkte sie besonders aufmerksam sein müssen, damit keine unliebsamen Zwischenfälle passieren. Auch die Leute bei der Nachmeldung, Startnummernausgabe und Finisher-Shirt-Abgabe hatten alle Hände voll zu tun. Im Rathaus verteilten sie die 855 Startnummern. Bei der Shirt-Abgabe nahmen sich die Helferinnen Zeit, für Gross und Klein die passende Shirt-Grösse zu finden. Büren darf sich rühmen, der einzige Organisator zu sein, der Shirts in jeder Kindergrösse abgibt.

Kidsläufe füllen die Altstadt

Gegen Mittag war die Altstadt voller Menschen. Die Kidsläufe zogen nicht nur über 200 Kinder und Jugendliche an, sondern viele Zuschauerinnen und Zuschauer, welche die Nachwuchssprinters auf ihrer ein- bis eineinhalb Kilometer langen Strecke lauthals anfeuerten. Einige der ganz Kleinen wurden auf der Laufstrecke von stolzen Vätern begleitet, welche ihre Sprösslinge immer wieder zum Weiterlaufen ermunterten.

15 Kidsgruppen kämpften um die begehrten Siegerprämien von 300, 200 und 100 Franken. 12 Mannschaften konnte der Organisator rangieren. Wie bereits im Vorjahr schafften es die ASICS-Kids auf das oberste Podesttreppchen. Auf Platz 2 landeten Kinder aus Rüti und Platz 3 erlief sich eine Gruppe aus Diessbach. Aus den Podesträngen fielen in diesem Jahr die Archer Sprinters, welche auf den Rängen 4 und 6 landeten.

Duell langjähriger Gegner

Für Hochspannung war beim Hauptlauf gesorgt. «Wer wird wohl das Rennen zu seinen Gunsten entscheiden?», war die Frage, die alle Laufsportinteressierten in Büren beschäftigte. Am Start trafen die zwei dominierenden Läufer der letzten vier Jahre an: Der 100-km-Sieger von diesem Jahr, Walter Jenni aus Oberwil, welcher den Lauf 2007 und 2008 gewann. Sein grosser Gegner, Solomon Tesfamariam aus Steffisburg, gewann die letzten zwei Jahre. «Ich lasse wo möglich nie ein Rennen in Büren aus», so Tesfamariam. Dass er auf der anspruchsvollen Laufstrecke zu Hause ist und diese dominiert, zeigte er auch in diesem Jahr: Er gewann in einer Zeit von 37:25.4 und stellte einen neuen Streckenrekord auf. Vor ihm hatte es noch niemand unter 39 Minuten geschafft. Walter Jenni musste sich in diesem Jahr mit dem elften Rang begnügen. Im Spitzenfeld konnten durchaus auch zwei Bürener mithalten. Heinz Lehmann lief als achter ein und David Schneider als zehnter.

Rose für jede Frau

Eine schöne Geste zeigte der Organisator damit, dass er im Ziel jeder teilnehmenden Frau eine Rose überreichte. Ruth Schoch, welche bereits den ersten Bürenlauf bestritt, liess es sich nicht nehmen, am Jubiläumslauf teilzunehmen. «Ich lief zeitweise alleine, genoss es auf der Laufstrecke aber sehr», strahlte sie im Ziel glücklich.

Der Lauftreff Büren als Organisator zeigte sich sehr zufrieden über den Jubiläumslauf. «Das Strahlen zahlreicher Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist für uns der Ansporn den Lauf auch im nächsten Jahr professionell über die Bühne zu bringen», blickt OK-Präsident Adrian Diethelm in die Zukunft.