Bereits Tags zuvor hätten viele Freiwillige mit den Vorbereitungen begonnen und den lockeren Schnee weggerutscht, erklärte Aldo Mann, Präsident des Skiclub Selzach noch vor Rennbeginn. Danach habe man am Abend die fertig präparierte Piste gesperrt. Temperaturen in der Nacht weit unter dem Gefrierpunkt brachten dann das gewünschte Ergebnis: Eine pickelharte und griffige Unterlage, die auch im Rennverlauf die Stabilität behielt, bis alle Rennfahrerinnen und Rennfahrer der verschiedenen Kategorien das Ziel erreichten. «Diese Piste hat Weltcup-Niveau», meinte Moderator Markus Dietschi, der das Geschehen für das Publikum live kommentierte und schon an etlichen Weltcups als Helfer im Einsatz stand.

Nach der Startnummerausgabe und der Pistenbesichtigung ging es pünktlich um 11 Uhr los: 77 Fahrerinnen und Fahrer massen sich in insgesamt 21 Kategorien. Darunter beispielsweise unter «Snowboard Herren» eine einziger Teilnehmer, der also gleichzeitig Erster und Letzter wurde. Die jüngsten Fahrerinnen im Feld waren die beiden Mädchen Erika Aerni aus Grenchen und Leana Bieri aus Matzendorf, beide mit Jahrgang 2014, als mit Abstand ältester Teilnehmer mit Jahrgang 1940 bewältigte Peter Aerni aus Selzach die schnelle Piste. Tagessiegerin wurde Céline Schär aus Selzach, die ihrem Vater Urs Schär eine knappe Sekunde abnahm.


Einige der schnellen Juniorinnen und Junioren des Skiclubs Selzach konnten nicht am Rennen teilnehmen, weil sie gestern ein Punkterennen auf der Rüschegg im Schwarzenburgerland fuhren.


Bei den Herren der Jahrgänge 69-83 konnte man auch Lokalprominenz entdecken: Christian Ambühl, Kommandant der Stadtpolizei Grenchen, machte keine schlechte Figur gegen die starke Konkurrenz und klassierte sich im Mittelfeld. Bemerkenswert waren die fünf Herren und eine Dame, die das Rennen im Telemark-Stil absolvierten. «Das geht mächtig in die Beine», meinte Dietschi.